Erneut Notlandung am Hudson River geglückt

Bild: AP

Am Sonntag wurde ein Helikopter-Stadtrundflug in New York für vier schwedische Touristen zum Horror. Plötzlich trat ein technischer Defekt auf, der Hubschrauber stürzte in die Tiefe. Wie durch ein Wunder gelang dem Piloten die Notlandung am Hudson River, auf dem 2009 schon ein Airbus in höchster Not aufgesetzt hatte.

Kurz vor zwölf Uhr sahen Augenzeugen am Hudson River, wie der Helikopter extrem tief flog. Doch nicht etwa, um Fotos zu machen, sondern um im Fluß notzulanden. Der Hubschrauber plumpste kontrolliert, aber doch mit viel Schwung ins Wasser.

Mit Jet-Skis an Land gezogen

Allen Insassen gehe es gut, teilte die New Yorker Feuerwehr per Twitter mit. Sie mussten zehn Minuten im Wasser ausharren, bevor sie per Jet-Ski ans Ufer von Manhattan gebracht wurden. Alle Insassen waren wohlauf, standen aber unter Schock.

"Der Pilot hat einen tollen Job geleistet, wenn man bedenkt dass der Helikopter an Kraft verlor und er seinen Hubschrauber sicher gelandet hat. Es ist ihm gelungen, den Helikopter in aufrechter Position und mit minimalem Aufprall zu landen", sagte Thomas McKavanagh, Vizechef des New York City Fire Department laut "New York Post". "Ich habe nur meinen Job gemacht", übte sich Pilot Mike Campbell im Understatement.

Erinnerung an "Wunder vom Hudson"

Der Vorfall weckt Erinnerungen an das "Wunder vom Hudson" 2009. Damals musste ein Pilot einen Airbus A320 im Hudson River notlanden, nachdem Vögel in die Triebwerke geraten waren. Alle 150 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder überlebten das Unglück.

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