Erneuter Erdrutsch bei Bondo

Bei Bondo ist es zu einem erneuten Erdrutsch gekommen. Die Kantonspolizei Graubünden bestätigte den Vorfall.

Im unteren Bergell ist am Freitagnachmittag weiteres Material vom Piz Cengalo abgebrochen. Der Abbruch ereignete sich um etwa 16.30 Uhr. Das Material wurde wie schon beim ersten Felssturz am Mittwoch bis ans Dorf Bondo geschoben, wie die Bündner Polizei mitteilte.

Der Abbruch wurde erwartet

Am Mittwoch waren vier Millionen Kubikmeter vom Grenzberg zu Italien in die Tiefe gestürzt. Eine Million Kubikmeter befindet sich noch am Berg, ist aber in Bewegung.

Noch immer Vermisste

Die Bündner Kantonspolizei hat am Freitag weitere Details zu den vermissten Personen nach dem Bergsturz im Bergell bekannt gegeben. Demnach wird immer noch nach vier Deutschen aus dem Bundesland Baden-Württemberg, zwei Personen aus der Steiermark und nach zwei Schweizer Berggängern aus dem Kanton Solothurn gesucht.

Weitere Personenangaben machte die Polizei auf Anfrage nicht. Nicht bekannt ist somit auch, ob es sich um Frauen oder Männer handelt. Für sechs der acht Personen liegt eine Vermisstmeldung vor. Von zwei Personen wird angenommen, dass sie sich zum Zeitpunkt des großen Bergsturzes im Gebiet oberhalb von Bondo befanden.



(red)

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