Die Verzweiflung in dem Haus am Gürtel ist groß: Seit rund vier Wochen können die 30 Bewohner weder heizen noch kochen oder gar heiß duschen. Und das, obwohl laut Aussagen der Mieter nie eine Zahlung versäumt wurde – "Heute" berichtete bereits Anfang Dezember. Der Vermieter soll von hohen Vorauszahlungen überrascht worden sein oder aus anderen Gründen Zahlungsschwierigkeiten haben.
Nun gibt es für die Bewohner – großteils Asylberechtigte aus Syrien – endlich gute Nachrichten, wie der "ORF" berichtet: Der städtische Fonds für temporäres Wohnen wird ihnen am 27. Dezember ein Angebot für Ersatzwohnungen unterbreiten. Dabei handle es sich um unterschiedlich große Appartements in der Wittmayergasse in Meidling, die jeweils Platz für zwei Personen bieten.
Einige davon sollen Balkons oder Wintergärten haben. Es gibt eine kleine Kochzeile und einen Sanitärraum. 440 Euro kostet das Appartement – inklusive Nutzungsentgelt, Warmwasser, Heizung und Strom, erklärt Fonds-Geschäftsführer Stefan Hawla gegenüber "Wien heute".