Erst am Christtag wird es kälter

Bild: UBIMET

Schon zum dritten Mal hintereinander zeigt sich der Heilige Abend von frühlingshafter Seite. Am Christtag leitet aber eine Kaltfront einen winterlichen Abschnitt ein, so die Prognose von Ubimet.

 

In Salzburg steigt das Quecksilber auf frühlingshafte 19,1 Grad. Ein Jahr zuvor lag der ebenfalls durch den Südföhn bedingte „Hitzepol“ in Vorarlberg, wo sogar während der Christnacht in Dornbirn laue 18,7 Grad zu verzeichnen waren. „Ganz so rekordverdächtig warm wird es heuer zu Weihnachten nicht, dennoch sieht es für eine weiße Bescherung vorerst abermals sehr schlecht aus“, so Clemens Teutsch-Zumtobel von Ubimet. Aufgrund der milden und trockenen Vorgeschichte bleibt Schnee selbst in Mittelgebirgslagen vorerst Mangelware.

 
Die mühsame Suche nach dem Schnee

Um nennenswerte, wintersporttaugliche Mengen an Schnee zu finden, muss man derzeit hoch hinaufsteigen. „Die Kaltfront am Wochenende hat zwar bis in viele Täler ein paar Zentimeter Neuschnee gebracht, die extrem milde Atlantikluft aus Westen hat das Weiß jetzt aber bis in Mittelgebirgslagen bereits wieder weggetaut.“ Erst ab etwa 2.000 Metern liegen rund 20-30 cm Naturschnee, der Schibetrieb ist aber selbst in dieser Höhe oft nur dank des Kunstschnees möglich.
 

Schwache Kaltfront am Christtag

Nach dem stürmischen und fast frühlingshaften Dienstag hat auch der Heilige Abend keine winterliche Bescherung zu bieten. Häufig bleibt es sonnig und trotz leicht sinkender Temperaturen viel zu mild für die Jahreszeit. In der Christnacht erreicht uns aus Norden eine Kaltfront, die viele Wolken und entlang der Alpennordseite auch etwas Regen bringt. Dabei sinkt die Schneefallgrenze im Laufe des Christtages an der Alpennordseite langsam gegen 600m, die Neuschneemengen bleiben aber voraussichtlich gering.

 

Langsame Annäherung an die Normalwerte

Der Stefanitag bringt dann immerhin von Vorarlberg bis ins Mostviertel einige Schneeschauer bis in tiefe Lagen, die verbreitet für etwas Weiß in der Landschaft sorgen. Im Osten und im Donauraum, vor allem aber im Süden bleibt es bis auf ein paar wenige Flocken hingegen meist trocken. Immerhin passen dann die Höchstwerte zwischen -5 und +4 Grad wieder zur Jahreszeit. Auf 1.500 Meter sinken die Temperaturen auf -8 bis -11 Grad. Dies verhilft den Schneekanonen zu einer neuen Chance und stellt den Wintersportbetrieb nach Weihnachten zumindest in höheren Regionen sicher.

 

Winterliches Wochenende

In der Nacht auf Samstag sorgt oft sternenklarer Himmel zum Teil für strengen Frost. Am Wochenende ist aus heutiger Sicht schwacher Hochdruckeinfluss wetterbestimmend. Die Temperaturen bleiben winterlich.

 

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