Österreich

Erst drohen Gewitter, dann Temperatursturz

Die Eisheiligen kühlen Österreich ab – Unwetter, lokale Überflutungen und Hagel sind möglich. Die Prognose für Ihre Region.
Heute Redaktion
13.09.2021, 20:42

Am Montag beginnt die neue Woche im Westen und im Süden nach und nach verregnet und kalt, die Temperaturen sinken um zehn Grad auf 15 bis 19 Grad. Im gesamten Bundesgebiet kann es zu Regen und Gewittern kommen – ein Trend, der sich nach derzeitiger Sicht am Dienstag fortsetzt. Die höchsten Temperaturen: 14 bis 25 Grad, bis zu 25 an der Alpennordseite. In 2000 Metern zu Mittag 5 bis 10 Grad.

Am Abend regnet es im Westen und Süden häufig. In der ersten Nachthälfte breiten sich Schauer und Gewitter auch vermehrt auf den Norden und Osten aus. In der zweiten Nachthälfte schüttet es fast in ganz Österreich in Strömen. Der Boden kann das Wasser nicht überall schnell aufnehmen, damit besteht auch Überflutungsgefahr!

Eisheilige bringen Temperatur-Knick

Zwischen dem 11. und 15. Mai liegen die Gedenktage der sogenannten Eisheiligen. In diesen Tagen gibt es statistisch zwar keine Häufung an Frost, welcher im Mai allgemein nur selten auftritt, allerdings kommt es zwischen dem 20. und 25. Mai tatsächlich häufig zu Kaltlufteinbrüchen.

Das ist vor allem bemerkenswert, da der Zeitraum der Eisheiligen ursprünglich aus der Zeit des Julianischen Kalenders stammt. Bei der gregorianischen Kalenderreform im 16. Jahrhundert blieben die Tage allerdings unverändert.

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Genau genommen sind somit die Eisheiligen in Wirklichkeit erst zwischen dem 19. und dem 23. Mai, also eine gute Woche später. Es handelt sich dabei um eine meteorologische Singularität, also um eine Abweichung von einem glatten Wetterverlauf, die zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederholt auftritt.

(red)