Erste Details zum neuen Stadion des LASK enthüllt

Nach dem 2:1 gegen St. Pölten vermeldete LASK-Boss Siegmund Gruber, dass mit dem Bau in zwei Jahren gestartet wird. Bald soll es ein erstes Modell geben.

Im Sommer des vergangenen Jahres schaffte der LASK die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus. Der Landeshauptstadt kehrten die Schwarz-Weißen aber längst den Rücken, tragen ihre Heimspiele nur noch im Vorort in Pasching aus.

Mit 6.000 Besuchern ist die TGW-Arena aber das kleinste Stadion der Bundesliga. Deshalb bastelt der LASK schon seit Monaten an den Plänen eines neuen Stadions.

Ob in Ansfelden, Ebelsberg oder gegenüber vom Sportzentrum Lissfeld – zuletzt wurden immer wieder die möglichen Standorte diskutiert. Von Seiten des LASK hielt man sich zunächst eher bedeckt.

Bis jetzt! In der Sky-Sendung "Talk und Tore" verriet LASK-Boss Siegmund Gruber erstmals konkrete Pläne. Er sagt: "Spätestens am 30.6.2020 soll der Spatenstich erfolgen. Ob die Arena innerhalb von Linz ist oder außerhalb, da möchte ich mich nicht definitiv festlegen, aber auf jeden Fall Großraum Linz."

Klar ist aber auch, dass die neue LASK-Heimstätte über eine direkte Autobahn- sowie eine Öffi-Anbindung verfügen muss. Ansonsten wären lange Staus vorprogrammiert. In diesem Fall kommen aber nur die Standorte Ebelsberg, Pichling und Traun in Frage. Auch das Areal des "Uno-Shopping" stellt eine Alternative dar.

Arena in Regensburg soll als Vorbild dienen



Wie aus LASK-Kreisen zu hören ist, soll die Arena des deutschen Zweitligisten Jahn Regensburg als Vorbild dienen. Die Continental-Arena wurde am 18. Juli 2015 eröffnet, bietet 15.224 Fans Platz. Bei Bedarf ist die Möglichkeit einer Erweiterung des Stadions auf 18.000 Plätze.

Die Heimstätte des SSV Jahn Regensburg liegt direkt neben der Autobahn, verfügt über ausreichend Parkplätze sowie eine direkte Anbindung zur Straßenbahn. Das neue "Schmuckkästchen" kostete 52,7 Millionen Euro. Darin inbegriffen sind auch die Parkflächen für rund 2.300 Autos.

"Wir wollen eine Arena haben, wo auch Länderspiele ausgetragen werden können. Es müssen also rund 16.500 Fans reinpassen", so Gruber, der hinzufügt: "In Bälde wollen wir ein Modell des Stadions präsentieren."

Allzu lange dürfen sich die Schwarz-Weißen auch nicht mehr Zeit lassen. Denn Profi-Fußball darf der LASK nur bis 2022 in Pasching spielen. Das wurde laut einem Abkommen so vereinbart.



(mip)

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