Erste Eurofighter-Landung in Schwechat

Auf dem Flughafen Schwechat sind am Montag zum ersten Mal Eurofighter gelandet. Die Abfangjäger des Bundesheeres wurden in einem Hangar zur Schulung des Bodenpersonals und der Feuerwehr abgestellt.

Die Landung erfolgte ohne Probleme, die beiden Maschinen wurden von den Piloten sanft auf die Landebahn aufgesetzt. Die Ausbildung wird von Spezialisten des Militärflughafens Zeltweg geleite. Das Bodenpersonal, Techniker und Mechaniker, sowie die Flughafenfeuerwehr wurden auf zwei Maschinen eingeschult.

Nach erfolgter Schulung können die Eurofighter den Flughafen Schwechat als Ausweichlandeplatz nutzen.

Die Landung einer Militärmaschine stelle andere Ansprüche als jene einer zivilen, verwies Oberstleutnant Markus Kronreif bei technischen Problemen auf die Brisanz durch eine mögliche Bewaffnung. Die Feuerwehr müsse daher für alle Eventualitäten speziell geschult werden, da sich zum Beispiel eine Lenkwaffe entzünden könnte, sie erfahren aber auch, wie der Pilot aus der Kabine zu bergen sei. Die Unterschiede zwischen Militär- und zivilen Jets fangen schon bei der Rangierstange an und reichen bis zur Betankung.

Einer Faustregel zufolge seien zehn der 15 Eurofighter einsatzbereit, während ein Drittel in der Werft sei, verwies der Oberstleutnant auf die intensive Wartung der Jets. Prinzipiell fliege der Eurofighter immer zum Fliegerhorst Zeltweg zurück, was im Falle eines Einsatzfluges (Alpha), von denen es durchschnittlich 50 im Jahr gibt, nicht sein muss.

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