Erste Fotos: So wird das Wohnen in Ebelsberg

Am Mittwochabend wurden in Linz erste Details zum Wohnprojekt am Areal der Kaserne Ebelsberg und auf den Sommergründen präsentiert.

Viel Grün, viel Platz: So zeigen erste Visualisierungen die geplante neue Wohnsiedlung in Linz-Ebelsberg auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Ebelsberg und auf den "Sommergründen", das insgesamt so groß ist wie ca. 46 Fußballfelder.

Die Stadt möchte mit dem "Garten Ebel" (Arbeitstitel) einen "echten Mehrwert" für den Linzer Süden schaffen. Der Fokus liegt laut Stadt auf "hochwertigem aber erschwinglichem" Wohnen. Auch für die Ansiedlung von Betrieben wurden bereits Flächen vorgesehen.

Eine gute Mischung aus Wohnflächen und Nutzungsflächen soll verhindern, dass eine "Schlafstadt" entsteht, wie die Stadt Linz in einer Aussendung betonte. Heißt: Die Menschen sollen auch im Linzer Süden arbeiten können, ohne in die City pendeln zu müssen.

Ziel ist deshalb neben einem guten Wohnangebot auch ein anspruchsvolles Freizeit- und Arbeitsangebot.

Die Stadt betont, dass bei den Planungen die Bürger stark eingebunden wurden, zum Beispiel bei einer Info-Veranstaltung mit mehr als 130 Besuchern im Jänner.

Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ): "Gemeinsam soll ein neuer Stadtteil entstehen, der attraktives Wohnen mit einer durchdachten Infrastruktur sowie einer ansprechenden Grüngestaltung vereint." Der zuständige Planungs- und Infrastrukturstadtrat Markus Hein ergänzt: "Ich bin davon überzeugt, dass sich der Mut, einen modernen Weg in der Linzer Stadtplanung zu gehen und ein Kooperatives Planungsverfahren durchzuführen, ausgezahlt hat."

Dass bei der Präsentation die anderen Stadt-Parteien nicht eingeladen waren, hatte zu Kritik der Grünen an Hein geführt.

(rep)

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