Österreich

Erste Group unterstützt Rotes Kreuz mit 1 Mio. Euro

Heute Redaktion
13.09.2021, 13:59

Aufgrund der Corona-Krise befindet sich das Rote Kreuz im Großeinsatz. Die Erste Group möchte diese Arbeit nun mit einer Million Euro unterstützen, vor allem im Aufbau von Krankenquartieren und verstärkten Corona-Testungen.

Das Rote Kreuz erhält eine Million Euro von der Erste Group im Großeinsatz zur Eindämmung des Coronavirus. Damit soll vor allem der Aufbau von Krankenquartieren und die verstärkten Corona-Testungen unterstützt werden.

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Online-Kurse finanziert

Außerdem werden damit dringend nötige Online-Kurse für Angehörige, Hilfskräfte und Zivildienstleistende finanziert. "Wir haben eine Gesundheitskrise, die in eine Wirtschaftskrise umgeschlagen ist. Nur wenn die gesundheitlichen Herausforderungen bewältigt werden, können Gesellschaft und Menschen so schnell wie möglich zu einer gewissen Normalität zurückkehren", erklärte Bernd Spalt, CEO der Erste Group.

"Wir danken für diesen finanziellen Anschub, der uns viel Rückhalt gibt. In dieser Krise braucht es die gute Zusammenarbeit kräftiger Partner, um das Leben in Österreich bald wieder hochfahren zu können ", so Rotkreuz-Bundesrettungskommandant Gerry Foitik.

72.000 freiwillige Mitarbeiter im Einsatz

Seit einem Monat ist die Hilfsorganisation in der Corona-Krise im mit 72.000 freiwillige Mitarbeitern und rund 5.000 Zivildienern im Großeinsatz. "Die erste Bilanz sieht gut aus, und ich möchte mich bei allen bedanken, egal in welcher Form sie für uns tätig sind. Wir sind auf einem guten Weg – aber noch ist die Ziellinie nicht in Sicht", sagt Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer.

Seit Beginn der Krise wurden mit mobilen Teams und in Drive-In-Stationen mehr als 65.000 Testabstriche genommen, 7.300 Infektionstransporte durchgeführt und über die Gesundheitshotline 1450 – die in Vorarlberg, Salzburg, Steiermark und Oberösterreich vom Roten Kreuz betrieben wird – mehr als 110.000 Anrufe entgegengenommen.

In den Bundesländern haben die Teams vom Roten Kreuz weiters geholfen, Kranken- und Quarantänequartiere für mehr als 7.000 Personen aufzubauen. Täglich sind rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im direkten Corona-Einsatz.

Fachkräfte gehen ans Limit

"Natürlich ist es auch für uns eine Herausforderung, diese umfangreiche Operation zu stemmen", sagt Schöpfer. "Viele unserer Fachkräfte gehen dafür ans Limit. Aber es gehört zu unserem Selbstverständnis, unparteiisch zu helfen, wenn wir gebraucht werden, auch unter schwierigen Umständen. Das ist das Wesen einer humanitären Hilfsorganisation. Ich bedanke mich auch bei den Partnern aus der Wirtschaft, die uns darin bestärken."



Aus diesen Überlegungen unterstützt die Erste Group die Arbeit des Roten Kreuzes mit einer Spende von einer Million Euro.

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