Auftaktverfahren um die berüchtigte "Goldenberg"-Bande: Fünf der 13 Angeklagten (17 bis 21 Jahre) mussten sich am Montag vor Gericht verantworten. Dem Quintett werden Raubüberfälle sowie Erpressung vorgeworfen.
Auftaktverfahren um die berüchtigte "Goldenberg"-Bande: Fünf der 13 Angeklagten (17 bis 21 Jahre) mussten sich am Montag vor Gericht verantworten. Dem Quintett werden Raubüberfälle sowie Erpressung vorgeworfen.
Die Vorgehensweise war laut Anklage immer dieselbe: Die Beschuldigten suchten sich die Geschäfte gezielt aus, stürmten mit einer Gaspistole den Shop. Danach bedrohten sie die Mitarbeiter, forderten Bargeld. Ein Verdächtiger soll so mehrere Tausend Euro ergaunert haben. "Ich habe passiv agiert", so der Angeklagte vor Gericht.
"Einen bewaffneten Raubüberfall nennen sie: passiv agieren? Das ist nicht ihr Ernst", platzte Richterin Michaela Röggla-Weisz der Kragen. Was er mit dem Geld gemacht habe? "Party." Vier Angeklagte fassten Haftstrafen aus: 5 Jahre, 3 Jahre unbedingt sowie 24 und 20 Monate teilbedingt. Der Fünfte wurde freigesprochen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.