Außergewöhnliche Temperaturen

"Erste Hitzewelle des Jahres kommt!" – es wird heftig

"Die erste Hitzewelle des Jahres kommt!", mit dieser Ansage lassen die Meteorologen der Unwetterzentrale UWZ aufhorchen. Die Prognose.
Wetter Heute
23.05.2026, 10:14
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Zu Pfingsten werden in Österreich erstmals in diesem Jahr die 30 Grad erreicht werden. Unser Alpenrepublik liegt aber nur am Rande eines riesigen Hitzedoms. Das ausgeprägte Hoch ZENO liegt nahezu ortsfest über Deutschland und hat den Kontinent fest im Griff.

In weiten Teilen West- und Mitteleuropas – von Großbritannien bis in den Norden Spaniens – werden Temperaturen erreicht, die "außergewöhnlich für Ende Mai sind".

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"Die erste Hitzewelle des Jahres kommt! Außergewöhnlich für Ende Mai sind die Temperaturen (= 🟠im Bild am Pfingstmontag) in weiten Teilen West- und Mitteleuropas", meldet die UWZ auf X.
UBIMET

Den Franzosen blühen bis zu 36 Grad, den Briten bis zu 33 – letztere kratzen damit am Allzeithoch. Der bisherige Mairekord (32,8°C) wurde jenseits des Ärmelkanals im Jahr 1944 aufgestellt.

"Man kann wohl vor allem in Frankreich froh sein, dass Mai und nicht Juli ist. Das ist ein klassischer Heat-Dome, der im Juli sicher 40 [°C] und mehr bringen würde", meinte Kachelmann-Meteorologe Fabian Ruhnau bei seinem Blick auf die Großwetterlage am Pfingstmontag kürzlich.

Die Prognose im Detail

Am Samstag ziehen laut Prognose von www.ubimet.at nach einem freundlichen Start vor allem in der Osthälfte zeitweise ein paar Wolkenfelder durch, dennoch bleibt es trocken und der freundliche Wettercharakter überwiegt weiterhin. Im Westen scheint die Sonne meist ungetrübt, lediglich über den Bergen bilden sich im Tagesverlauf einige harmlose Quellwolken. Der Wind weht im Osten mäßig bis lebhaft aus nördlichen Richtungen. Mit Höchstwerten zwischen 22 und 29 Grad steigen die Temperaturen weiter an.

Der Pfingstsonntag beginnt im westlichen Bergland vereinzelt mit Restwolken, ansonsten aber verbreitet sonnig. Auch tagsüber dominiert der Sonnenschein, höchstens dünne Schleierwolken ziehen zeitweise durch. Selbst über den Bergen entwickeln sich nur wenige harmlose Quellwolken. Erst gegen Abend nehmen die Wolken von Norden her langsam zu, dabei bleibt es aber weiterhin trocken. Die Temperaturen steigen auf frühsommerliche 25 bis 31 Grad.

Am Pfingstmontag setzt sich das Frühsommerwetter fort, lokale Restwolken lösen sich in der Früh rasch auf. Tagsüber bilden sich über den Bergen wieder ein paar Quellwolken, aber höchstens Richtung Karawanken ist am Nachmittag ein isolierter Schauer oder ein kurzes Gewitter nicht ganz auszuschließen. Bei schwachem bis mäßigem Nordwind liegen die Höchstwerte zwischen 26 und 32 Grad.

Der Dienstag präsentiert sich von seiner bereits hochsommerlichen Seite, meist scheint von früh bis spät die Sonne. Ein paar Quellwolken über den Bergen bleiben meist harmlos, lediglich im westlichen und südlichen Bergland nimmt am Nachmittag die Gewitterneigung ein wenig zu. Im Osten weht mäßiger Nordwest-, am Bodensee Nordostwind. Die Temperaturen klettern auf für Ende Mai beachtliche 27 bis 33 Grad.

Am Mittwoch scheint weiterhin häufig die Sonne, auch wenn von Norden her Wolken durchziehen. Zunächst steigt die Schauer- bzw. Gewitterneigung an der Alpennordseite und im Nordosten etwas an, am Nachmittag wird es auch im Süden vereinzelt gewittrig. Der Nordwestwind frischt im Osten kräftig auf, in den Tälern südlich des Alpenhauptkamms wird es föhnig. Entsprechend liegen die Höchstwerte von Nord nach Süd zwischen 23 und 32 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.05.2026, 10:17, 23.05.2026, 10:14
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