Erste Schüler für Klima-Streiks abgestraft

Die Eltern von vier Gymnasialschülern aus Mannheim erhielten Bußgeldbescheide, weil ihre Kinder durch den Klimastreik nicht am Unterricht teilgenommen hatten.
Erstmals sind im deutschen Mannheim Schüler für deren Teilnahme an den Fridays-For-Future-Klimastreiks abgestraft worden. Wegen der deshalb versäumten Stunden wurde den Eltern nun ein Bußgeldbescheid zugestellt, wie das zuständige Regierungspräsidium in Karlsruhe mitteilt. Das berichtet der "Mannheimer Morgen".

Demnach müssen vier Familien von Gymnasialschülern jeweils eine Geldstrafe von 88,50 Euro zahlen. Dabei geht es um jeweils zwei unentschuldigte Fehlstunden. Die Bescheide wurden auch von den örtlichen Vertretern der Fridays-For-Future-Bewegung bestätigt. Am heutigen Freitag sollen deshalb im Rahmen der Demonstration Spenden für die betroffenen Schüler gesammelt werden.

Laut "Spiegel" hatte es zumindest in den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen bisher keine Bußgelder für die Teilnahme an den Protesten gegeben.

CommentCreated with Sketch.13 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Was treibt die Jugendlichen eigentlich in Scharen auf die Straße? Eine Aktivistin von Fridays For Future erklärt im Interview mit "Heute.at", warum sie für mehr Klimaschutz protestiert und was ihr Umfeld davon hält:

Clip & Klar: Klimastreikerin
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(red)

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