Nun ging der Prozess rund um die Pink-Panther-Bande weiter: Nachdem am Montag die ersten Angeklagten befragt wurden (Heute.at hat berichtet) ging der Prozess im Wiener Straflandesgericht am Donnerstag weiter. Unter anderem kamen die letzten Angeklagten wie die ersten Zeugen zu Wort. Am Freitagnachmittag wird ein Urteil erwartet.
Nachdem am Montag die ersten Verdächtigen der Pink-Panther-Bande befragt wurden () ging der Prozess im Wiener Straflandesgericht am Donnerstag weiter. Unter anderem kam der letzte Angeklagte wie die ersten Zeugen zu Wort. Für Freitagnachmittag wird ein Urteil erwartet.
Als letzter der angeklagten Männer wurde ein 46-jähriger Serbe befragt, der sich als Einziger nicht in U-Haft befindet. Dieser soll als Chaffeur tätig gewesen sein und die Täter für 30 bis 40 Euro von Belgrad nach Wien gebracht haben, wo diese dann ihre Überfälle vorbereiteten bzw. begingen.
Allerdings sei es für ihn "eine Überraschung gewesen, dass ein Raubüberfall passiert ist".
Danach kam der erste Zeuge zu Wort: Der Senior-Chefin des Juweliers "Theuerer" erzählte, wie die Räuber die Vitrine eingeschlagen und "nur die teuren Uhren eingepackt". Auf die Frage, wie es ihr erging, als einer der Täter eine Pistole gegen ihre Brust richtete, erklärte die 85-jährige Geschäftsfrau ("Ich bin ein altes Mädchen"): "Wissen'S eh, wie'S einem da geht."
Zeugin erschien nicht
Eine Angestellte eines anderen überfallenen Juwelier-Geschäftes erschien erst gar nicht im Gericht.
Vernommen wurde auch eine Kundin, die am 2. Juli 2012 in einem Juwelierladen auf der Mariahilfer Straße von den Räubern mit einer Pistole bedroht und zu Boden gestoßen wurde. Nachdem die Angeklagten abgeführt waren - die 63-Jährige wollte nicht in deren Gegenwart befragt werden -, erzählte die Frau, sie habe unzählige physiche Verletzungen, wie eine Rissquetschwunde am Ellbogen als auch psychische Folgen erlitten.
Das Urteil soll am Freitag folgen.