Diese Bilder machen Gänsehaut! Der Vierfachmörder von Großpriel tarnte den Eingang zu seinem Bunker wie Josef Fritzl und Wolfgang Priklopil die Pforten zu ihren Albtraum-Verliesen.
Das Szenario war gespenstisch: Nach dem Sturm auf das Haus des Schützen stießen Spezialeinheiten auf einen dunklen Gang mit einem Kasten. Aber er diente nur zur Tarnung für eine schwere, fast quadratische Tür zu einer geheimen Kelleranlage. Hinter fast identen Vorrichtungen mussten Natascha Kampusch und die Kinder von Josef Fritzl viele Jahre verbringen.
Alois H. hatte sein finsteres Reich (fünf Räume, darunter ein Bunker mit Bett und Toilette) mit "Trophäen" gefüllt: Hunderte Waffen und ausgestopfte Tiere – ein Großteil vermutlich gestohlen. In dieser schaurigen Umgebung hatte er gelebt, hierher hatte er sich am Schluss geflüchtet, Feuer gelegt und sich erschossen. "Es gibt unheimlich viel aufzuarbeiten", stöhnt Staatsanwältin Michaela Schnell. Allein die Tatortarbeit in dem Haus des Vierfachkillers wird noch Tage dauern.