SP-Landesvize Karin Renner verlieh am Donnerstag gemeinsam mit der Arbeiterkammer NÖ und der Wiener Städtischen als Sponsoren den ersten "Wir sind Niederösterreicher"-Ehrenamtspreis. Zehn Projekte wurden ausgezeichnet.
SP-Landesvize Karin Renner verlieh am Donnerstag gemeinsam mit der Arbeiterkammer NÖ und der Wiener Städtischen als Sponsoren den ersten "Wir sind Niederösterreicher"-Ehrenamtspreis. Zehn Projekte wurden ausgezeichnet.
Mit über 660.000 Freiwilligen, die sich in Vereinen, Organisationen oder Initiativen unentgeltlich engagieren, ist Niederösterreich das Land des Ehrenamtes. 47 Prozent der nö. Bürger helfen in ihrer Freizeit. "Oft ist die Grundbedingung, das eigene Leben hintan zu stellen und bei Wind und Wetter einzuschreiten", streicht Landesvize Karin Renner bei der Preisverleihung in St. Pölten hervor.
Insgesamt zehn Preisträger in vier Kategorien (Zukunft, Verantwortung, Gesellschaft, Sonderpreis Innovation) wurden aus 37 unterschiedlichen Projekten von einer Jury ausgewählt und ausgezeichnet.
Das sind die Gewinner
In der Kategorie "Zukunft-Bildung" durfte sich Margarete Leimberger aus Pressbaum mit ihrer Schulischen Nachmittagsbetreuung ASO Purkersdorf freuen, im Bereich "Jugendförderung" gewannen die Feuerwehrjugend-Betreuer des Bezirkes St. Pölten und in der Kategorie "Zukunft-Sport" das Projekt von Heinrich Seidl aus Gaming, der einen Schwimmwettbewerb für die Volksschüler und Mittelschüler der Gemeinde veranstaltet.
Die Kategorie "Verantwortung-Gesundheit" ging an die Landessanitätsbewerbe ASBÖ Landesverband NÖ – Samariterjugend Wilhelmsburg, der Bereich "Lebensrettung" an Tamara Kopp, First Responderin des Roten Kreuzes im Bezirk Korneuburg, über den Preis für "Einsatzorganisationen" durfte sich die Bergrettung Niederösterreich freuen.
Die Kategorie "Gesellschaft" im Bereich "Demokratie/Zusammenleben" entschied Gisela Porod aus Frauenhofen mit ihrer Initiative "Glauben durch Sport näherbringen" für sich, die Sparte "Menschenrechte/Integration" Frederike Demattio und Ingrid Kuhn aus Mödling für die Initiative "Connect Mödling", der Bereich "Generationenverständigung" ging an die ehrenamtlichen Fahrer des Vereins "Gemeindebus Gerersdorf".
Auch ein Sonderpreis für Innovation im Ehrenamt wurde verliehen: Über ihn durfte sich Karl Speckmayr mit seinem "Not- und Katastrophenfunkreferat des Österreichischen Versuchssenderverbandes in NÖ" freuen.
Brigitte Adler, Vizechefin der Arbeiterkammer Niederösterreich, betonte auch die Wichtigkeit der Freiwilligen als Arbeitnehmer und sagt: "Sehr viele Stunden werden in der Freizeit geopfert, wir wollen daran arbeiten, dass das Ehrenamt auch mit der Arbeit vereinbar ist."
Paul Ambrozy von der Wiener Städtischen-Versicherung machte auf die gesellschaftspolitische Bedeutung aufmerksam: "Versicherungen können materielle Schäden ersetzen, aber wichtig ist, dass Betroffene ein Licht am Ende des Tunnels sehen". Ehrenamtliche Helfer seien Hoffnungsspender.