Erstes Einkaufszentrum Wiens ausgegraben

Bei den Umbauarbeiten des Wien-Museums kam auch die Wiener Stadt-Archäologie zum Zug. Den die Bauarbeiter stießen auf das Fundament der Verkaufshallen.

Das Einkaufszentrum am Karlsplatz ist ein vergessenes Stück Stadtgeschichte. Es stand hier von 1922 bis 1933/34. In der Zwischenkriegszeit wurden hier Luxuswaren verkauft. Der Grund für die Errichtung des Einkaufstempels war die Vision, die Wirtschaft nach dem verlorenen 1. Weltkrieg anzukurbeln. Das Einkaufszentrum wurde nach des Entwürfen des Wiener Architekten Robert Kalesa gebaut.

Niedergang

Der erhoffte blieb Erfolg aus. Die Besucherzahlen und der Absatz der Luxuswaren schienen nicht befriedigend gewesen zu sein. Die große Depression ab 1930 wird dazu beigetragen haben, dass der gewünschte Umsatz weiter stark abnahm. Schließlich bewilligte der Bürgermeister 1933/1934 den Abbruch der Verkaufshallen.

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