Die beiden Repräsentanten der Fröhlichkeit, Prinz Francesco I. und Prinz Bernhard I., führten den "21. Wiener Faschingsumzug" am Samstag an. Die "Meidlinger Faschingsgilde" hatte zum ersten Mal in Wien ein gleichgeschlechtliches Prinzenpaar inthronisiert.
Die beiden Repräsentanten der Fröhlichkeit, Prinz Francesco I. und Prinz Bernhard I., führten den "21. Wiener Faschingsumzug" am Samstag an. Die "Meidlinger Faschingsgilde" hatte zum ersten Mal in Wien ein gleichgeschlechtliches Prinzenpaar inthronisiert.
Der traditionelle Aufmarsch der Narren begann am "Meidlinger Platzl" an der Ecke Theresienbadgasse und Meidlinger Hauptstraße. Närrische Honoratioren, fantasievoll dekorierte Fahrzeuge, Kapellen und mitmarschierende Narren zogen über die Meidlinger Hauptstraße zur Philadelphiabrücke, wo die kunterbunte Prozession endete. Mit dem Ruf "Mei-Mei" grüßte die "" das Publikum.
Zwei Prinzen setzten ein Zeichen
Mit der Regentschaft von Prinz Francesco I. von Cardeloni - Exklusiva der Travestie-Kunst und Gloria aus Divanien sowie Prinz Bernhard I. von Lockenstab aus dem Färberland setzte die Gilde ein Zeichen der Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen. Die zwei Herrscher über das Narrenvolk treten für Vielfalt, Toleranz und für die Pflege des Faschingsbrauchtums in Wien ein.