Erstes VR-Racing Turnier der Welt in Wien

Vor dem eigentlichen Turnier (Qualifikation ab 1. September) war die "Heute" im Virtual Reality-Beisl VREI in der Lindengasse 53 (7. Bezirk) zu Besuch und testete das Racing-Equipment.

Die Freizeitmöglichkeiten in Wien sind vielseitig, und auch bei den Lokalen ist für jeden Geschmack etwas geboten. Liebhaber des Virtual Reality mussten allerdings lange ausharren. VR ist eine teure Angelegenheit und die noch übrig gebliebenen Spielhallen wollen das Experiment nicht riskieren.

Hier wird hauptsächlich VR gespielt

Ein neues Konzept musste her und VREI-Gründer Timon Liebau dachte sich eins aus: Beisl + Zocken. "Als große VR-Enthusiasten haben wir festgestellt, dass das Angebot kaum vorhanden war und wenn doch, dann waren die Stationen schlecht gewartet oder wenig betreut. Wir haben uns für ein Café-Ambiente entschieden, da wir nicht ausschließlich die Gamer ansprechen wollten und davon ausgehen, dass früher oder später sowieso jeder mit der Technologie in Berührung kommt. Virtual Reality ist wirklich für alle Altersklassen interessant – was wir hier oft erleben, wenn uns Familien besuchen. Kurz gesagt: ein gemütliches Nerd-Wohnzimmer.", so Timon Liebau zur Idee.

Die VR-Spiele entwickeln sich stetig weiter, so besteht der Spaß nicht mehr bloß aus kurzweiligen Mini-Spielen. Zumindest ist man beim Genre des Rennspiels so weit, dass sich beim Testlauf zum anstehenden Turnier im Lokal zeigte, hier steckt Potential für große E-Sports Tournaments.

Aufregung im virtuellen Cockpit

Teilweise haben die Rennen einen höheren Unterhaltungswert als das reale Renngeschehen bekannter Rennserien wie Formel 1 oder der GT-Klassen. Jeder kann sich damit identifizieren, weil jeder mitfahren kann. Das Publikum beobachtet die Rennen über eine Leinwand und sieht zugleich den Fahrern in ihren hydraulisch betriebenen Sitzen zu, wie sie sich gegeneinander behaupten. Die Fahrer mit den Headsets dagegen, haben das Gefühl für ihre unmittelbare Umgebung längst verloren – sie glauben wirklich im Cockpit der virtuellen Autos zu sitzen.

Nicht nur die VR-Brillen machen die Magie des Spiels aus. Timon Liebau und seinen Kollegen haben ein Rundum-Erlebnis geschaffen: Das Lenkrad erzeugt in den Kurven einen starken Gegendruck, Ausritte jenseits der Strecke verlaufen holprig und wer seinen Konkurrenten zu nahe kommt, wird ebenfalls im Sitz durchgerüttelt. Den Bremspunkt zu verpassen und Richtung Mauer zu rasen, lässt den ganzen Körper zusammenzucken.

In puncto Simulation liegt der Anspruch nicht weniger hoch. Ein Audi RS8 fährt sich leichter, dafür bringt er weniger Kraft auf die Strecke. Der McLaren wiederum ist ein Beschleunigungs-Monster, das erst gezähmt werden will. Die Fahrzeuge haben ihre Vor- und Nachteile und die spürt der VR-Fahrer in seinem Sitz.

Alle können mitmachen

Alle, die sich angesprochen fühlen, können im Qualifikationszeitraum vom 1. September bis 15. November ihr Fahrtalent beweisen – in diesem Zeitraum wird die Top 16 ermittelt. Die Fahrer mit den besten Rundenzeiten werden zum Turnier am 3. Dezember (kostenlos) eingeladen. Dort treten sie gegeneinander an und kämpfen um den Hauptpreis: Einen VR-fähigen High End Gaming PC im Wert von 3.000 Euro.

Infos und Anmeldung unter: www.vrei.at

(bai)

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