Erstickten Passagiere wegen Handgepäck?

Am Sonntag musste ein Flugzeug in Moskau notlanden. 13 Personen kamen ums Leben – offenbar weil einige Passagiere mit Handgepäck die Ausgänge blockierten.
Beim Brand einer russischen Passagiermaschine am größten Moskauer Flughafen sind mindestens 13 Personen getötet worden. An Bord waren demnach mehr als 70 Menschen.

Die Aeroflot-Maschine des Typs Suchoi Superjet-100 fing auf dem Weg nach Murmansk kurz nach dem Start am Sonntagabend in Moskau Feuer. Ein Fluggast habe den Brand bemerkt und die Crew alarmiert.

Auf einem Video ist zu sehen, wie das Flugzeug brennend zur Notlandung ansetzt. Anschließend konnten zahlreiche Passagiere das Flugzeug über die Notrutschen verlassen. Aber nicht alle haben es aus dem Flugzeug geschafft. Mindestens 13 Personen sind im Inneren des Flugzeugs vermutlich am Rauch erstickt.

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"Alles zurücklassen" – Aufforderung ignoriert?

Grund für die hohe Zahl der Todesopfer könnten Passagiere sein, die vor dem Verlassen des Flugzeugs noch ihr Handgepäck mitnehmen wollten, wird in den sozialen Medien spekuliert. Auf einem Video, dass die fliehenden Gäste zeigt, haben mehrere Personen ihr Handgepäck dabei.

Es wäre nicht das erste Mal: Als eine Boeing 777 der Airline Emirates am 3. August 2016 auf dem Flughafen von Dubai eine Bruchlandung hinlegt, versuchen mehrere Personen ihr Handgepäck noch mitzunehmen. Erst die mehrfache Aufforderung des Personals, "alles zurückzulassen", zeigt Wirkung.

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(red)

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