Wirbel um Superstar Kylian Mbappe! Der 23-Jährige erhebt schwere Vorwürfe gegen den Präsidenten des französischen Fußballverbands Noël Le Graët. Aufgekommen war die Debatte rund um den verschossenen Elfmeter während der EURO 2021, der gleichzeitig Frankreichs Ausscheiden besiegelte. Mbappe erhielt daraufhin rassistische Beleidigungen im Netz.
Le Graët soll in einem Interview die Anfeindungen gegen den Star-Stürmer verharmlost haben. Laut dem Verbands-Chef soll Mbappe gedroht haben, nie wieder für Frankreich zu spielen.
Mbappe allerdings zeigt für die "verniedlichende" Version des Präsidenten wenig Verständnis. Der Verband habe ihn nicht genug in Schutz genommen und ihn mit der Kritik in den sozialen Netzwerken alleine gelassen. Der PSG-Stürmer meldet sich über seinen Twitter-Account zu Wort: "Ich habe ihm erklärt, dass es um Rassismus geht und NICHT um den Elfmeter. Aber er war der Meinung, dass es keinen Rassismus gegeben hatte..."
Bereits in der Vergangenheit gab es um Aussagen von Le Graët Aufregung. Angesprochen auf die Ermittlungen wegen rassistischer Beleidigungen nach dem EM-Aus meinte er: "Es gibt keinen oder kaum Rassismus im Fußball." Diese Aussage sorgte für Empörung in Frankreich.