Es hatte 14,6 Grad – und das mitten in der Nacht

Das sind die Temperaturrekorde in der Nacht auf Mittwoch. (Ubimet)
Das sind die Temperaturrekorde in der Nacht auf Mittwoch. (Ubimet)Bild: UBIMET
Der Rekord der wärmsten Dezembernacht hat keine 24 Stunden gehalten: Gleich drei Orte Österreichs brachen die Allzeit-Höchsttemperaturen.

Erst in der Nacht von Montag auf Dienstag wurde in Feldkirch in Vorarlberg mit einem Wert von 13,9 Grad die wärmste Dezembernacht seit Aufzeichnungsbeginn in Österreich verzeichnet. Dieser Rekord hat allerdings keine 24 Stunden gehalten: Vergangene Nacht wurden an gleich drei Standorten in drei unterschiedlichen Bundesländern neue Rekordwerte aufgestellt.

Der neue Rekordhalter ist Pottschach-Ternitz im Bezirk Neunkirchen (Niederösterreich) mit 14,6 Grad. Dahinter folgen Salzburg-Freisaal (Salzburg) mit 14,0 Grad und Bad Radkersburg (Steiermark) mit ebenfalls 14,0 Grad. Verantwortlich für die hohen Tiefstwerte war das Zusammenspiel aus sehr milder Luftmasse, föhnigem Südwestwind und dichter Bewölkung.

Auch tagsüber purzeln Rekorde. Der absolute Spitzenreiter war auch hier Feldkirch in Vorarlberg mit 21,3 Grad, in Rohrspitz waren es 20,4 Grad und in Bludenz 19,9 Grad. An sieben Messstationen wurden neue Dezemberrekord aufgestellt: Eisenkappel: 15,0 Grad statt bisher 13,9 Grad, Kitzbühel 16,2 statt 15,6 Grad, Salzburg Stadt 19,3 statt 19,2, Salzburg Flughafen 20,1 statt 19,1, Windischgarsten 17,6 statt 16,9, Bad Goisern 18,5 statt 17,6 und Lunz am See 17,2 statt bisher 16,9 Grad. In Salzburg (Stadt und Bundesland) wurde landesweit auch erstmalig die 20-Grad-Marke im Dezember überschritten.

Es bleibt weiter warm

Der Mittwoch präsentiert sich an der Alpennordseite und im Südosten oft von seiner sonnigen Seite, nur im Donauraum sowie vom Kamptal bis zum Marchfeld hält sich gebietsweise Nebel. Von Vorarlberg bis Oberkärnten ziehen anfangs kompakte Wolken durch, bis auf ein paar Tropfen bleibt es aber trocken. Im Südosten weht mäßiger Südwestwind, in den Nordalpen bleibt es leicht föhnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 Grad im nebeligen Weinviertel und 15 Grad im Südosten.

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Der Donnerstag startet im Flachland sowie in der Mur-Mürz-Furche verbreitet mit Nebel oder Hochnebel, der tagsüber im Osten bei lebhaft auffrischendem Südostwind allmählich auflockert. Von Vorarlberg bis zur nördlichen Obersteiermark scheint häufig die Sonne. In Osttirol und Kärnten bleibt es trüb und im Tagesverlauf setzt Regen ein, Schnee fällt oberhalb von 1800 Meter. In prädestinierten Tallagen der Nordalpen kommt wieder kräftiger, föhniger Südwind auf, die Temperaturen steigen von Süd nach Nord auf 4 bis 15 Grad.

Neue Rekorde am Freitag möglich

Am Freitag herrscht in den Nordalpen neuerlich Föhnsturm. Auf den Bergen muss man mit Orkanböen rechnen, aber auch in vielen Tälern gibt es Sturmböen. Dabei scheint nördlich der Alpen oftmals die Sonne und auch im Osten lockern etwaige Nebelfelder bei kräftigem Südostwind rasch auf. Am Alpenhauptkamm sowie in Osttirol und Oberkärnten bleibt es oftmals trüb und gegen Abend setzt Regen bzw. oberhalb von etwa 1400 Meter Schneefall ein. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 Grad im Süden und sogar 20 Grad im föhnigen Rheintal.

Der Samstag bringt viele Wolken und aus heutiger Sicht fällt im ganzen Land zeitweise etwas Regen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 Meter in den Nordalpen und etwa 1400 Meter im Süden. Ein paar sonnige Auflockerungen gibt es zwischendurch am ehesten im Südosten sowie in Vorarlberg. Der Wind weht im Osten zunächst noch mäßig bis lebhaft aus Süd, an der Alpennordseite kommt mäßiger Westwind auf. Die Temperaturen erreichen 3 bis 12 Grad.

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