Berlin: Toter, viele Verletzte

Es war Terror – Polizei bestätigt islamistisches Motiv

Nach der Amokfahrt bei einer Pride-Parade in Berlin steht jetzt fest: Der Tatverdächtige hat einen islamistischen Hintergrund.
Newsdesk Heute
26.07.2026, 06:59
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Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern. Ein mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger sei identifiziert worden.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte eine "abscheuliche Tat". Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verurteilte einen "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft".

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Tatort beim Brandenburger Tor

Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend im Berliner Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tors. Nach Polizeiangaben fuhr das weiße Tatfahrzeug in den Ahornsteig im Tiergarten und fuhr dort mehrere Menschen an.

Das Fahrzeug - nach Angaben eines Polizeisprechers ein Pkw ähnlich einem Minibus oder einem Minivan - knallte dann gegen einen Baum. Der Fahrer "hat dann offensichtlich das Fahrzeug verlassen und hat sich dann in unbekannte Richtungen entfernt", sagte der Polizeisprecher.

Islamistischer Hintergrund

Ein Tatverdächtiger sei "identifiziert", aber noch nicht festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Verdächtige ist demnach "polizeibekannt als Angehöriger des islamistischen Milieus hier in Berlin".

Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein Fahrzeug sei mit hoher Geschwindigkeit von der Lennéstraße in den Tiergarten abgebogen. Dabei habe er mehrere Menschen angefahren.

Polizei und Rettungskräfte eilten mit einem Großaufgebot zum Tatort, auch Spezialeinheiten waren im Einsatz. Die Polizei sprach von "mehreren hundert Einsatzkräften", die teils schwer bewaffnet seien. Bei der Suche werden demnach auch Hubschrauber mit Wärmekameras eingesetzt.

Toter, 16 Verletzte

Ein Feuerwehrsprecher sagte, neben dem Toten seien 16 Menschen verletzt worden. Es gab demnach drei lebensbedrohlich Verletzte, acht schwer Verletzte und fünf leicht Verletzte.

Die Veranstalter brachen den CSD nach dem Vorfall ab: "Bitte geht nach Hause", schrieben sie auf Instagram. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete, die Gegend werde geräumt. Die Berliner Polizei rief dazu auf, den Bereich zu meiden und weiträumig zu umfahren.

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