Wien ist bereit

ESC-Drama fix: Litauens Skulptur bricht auf der Bühne

Lion Ceccah vertritt Litauen beim ESC 2026 mit irrem Auftritt: Eine Bühnenskulptur soll während der Show zusammenbrechen.
Heute Entertainment
02.04.2026, 18:44
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Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt: Der Sänger Lion Ceccah (bürgerlich Tomas Alenčikas) wird Litauen beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Sein Beitrag trägt den spanischen Titel "Sólo quiero más", was übersetzt "Ich will nur mehr" bedeutet.

Der 1987 geborene Künstler ist nicht nur ein ausgebildeter Musiker mit einem Abschluss in Bühnenkunst, sondern gilt auch als einer der Gründer der Drag-Kultur in Litauen. Bereits 2019 versuchte er erstmals sein Glück beim litauischen Vorentscheid – nun hat er nach mehreren Anläufen den Sieg geholt.

Der Auftritt in der Wiener Stadthalle soll technisch aufwendig werden: Eine Skulptur aus Metallelementen und gespannten Stahlseilen wird von Elektromagneten zusammengehalten. Während der Performance wird der Strom abgeschaltet, wodurch das Konstrukt in sich zusammenbricht.

"Lebendige Bühnenskulptur"

"Das ist nicht nur eine Bühnendekoration, sondern eine lebendige Bühnenskulptur – eine Installation, die zum Dreh- und Angelpunkt der Performance wird, sich mit der Musik verändert und schließlich direkt auf der Bühne zusammenbricht", erklärt Lion Ceccah.

Visuell präsentiert sich der Künstler in einer übergroßen schwarzen Kutte, aus der nur sein Kopf und seine Unterarme ragen. Sein kompletter Körper scheint in silbernem Glitter getaucht zu sein. Zum Refrain verlässt er die aufrecht stehende Kutte und bewegt sich roboterhaft über die Bühne.

Sechs Sprachen in einem Song

Besonders ist auch der musikalische Ansatz: "Sólo quiero más" vereint gleich sechs verschiedene Sprachen. Die erste Strophe wird auf Litauisch gesungen, der Refrain mischt Englisch und Spanisch. In der zweiten Strophe kommen noch Französisch, Deutsch und Italienisch dazu.

Lion Ceccah tritt mit seinem Beitrag im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai in der zweiten Hälfte an. Der Sender LRT verspricht die "technisch aufwendigste" Requisite des diesjährigen Wettbewerbs.

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