Essenslieferant (20) hatte für Raserei keine Ausrede

Der 20-jährige Probeführerscheinbesitzer war viel zu schnell unterwegs.
Der 20-jährige Probeführerscheinbesitzer war viel zu schnell unterwegs.LPD Salzburg
Ein Essenslieferant hatte es am Freitag in Salzburg ein wenig zu eilig. In einer 30er-Zone wurde der 20-Jährige mit stolzen 83 km/h gemessen.

Der Zivilstreife der Salzburger Polizei fiel am Freitagabend im Stadtteil Gnigl ein Autofahrer durch seine schnelle Fahrweise auf. In der Bergerbräuhofstraße, in der sich eine Zonenbeschränkung von 30 km/h befindet, fuhr der 20-jährige Probeführerscheinbesitzer mit 83 km/h.

Dabei kamen ihm drei Fahrradfahrer entgegen, bei denen der vorgeschriebene Seitenabstand unterschritten wurde. Der Lenker war für einen Essenslieferdienst tätig. Grund für die überhöhte Geschwindigkeit in der 30er Zone konnte er keinen nennen. Ihm droht ein Führerscheinentzugsverfahren.

Ohne Schein unterwegs

Kurz darauf fuhren zwei Personen in einem Pkw, in dem sie lautstarke Musik über die verbauten Lautsprecher abspielten. Im Zuge der Anhaltung konnten die Beamten feststellen, dass der 22-jährige Lenker nicht im Besitz eines Führescheins ist. Er wird bei der zuständigen Verwaltungsbehörde angezeigt.

Gegen Mitternacht beobachtete die Streifenbesatzung einen Autofahrer, der an der Kreuzung Schwarzstraße – Markartplatz das rote Licht der Verkehrsleitsignalanlage missachtete. "Der Lenker konnte im Anschluss angehalten und kontrolliert werden", so die Polizei.

Ein durchgeführter Alkomattest bei dem 48-Jährigen ergab einen Wert von 0,96 Promille. Dem Lenker der Führerschein vorläufig abgenommen.

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