EU-Abgeordnete warnt vor hohen Überziehungszinsen

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"Während der Leitzins erneut von der Europäischen Zentralbank (EZB) gesenkt wurde und sich die Zinsen auf Guthaben auf historischer Talfahrt befinden, bleiben Kontoüberziehungszinsen unverändert hoch", kritisiert Evelyn Regner, SPÖ-Europaabgeordnete und sozialdemokratische Sprecherin für Rechtsbelange im EU-Parlament.

erneut von der Europäischen Zentralbank (EZB) gesenkt wurde und sich die Zinsen auf Guthaben auf historischer Talfahrt befinden, bleiben Kontoüberziehungszinsen unverändert hoch", kritisiert Evelyn Regner, SPÖ-Europaabgeordnete und sozialdemokratische Sprecherin für Rechtsbelange im EU-Parlament.

Banken leihen einander sehr günstiges Geld - der 3-Monats-Euribor liegt aktuell bei 0,14 Prozent. "Den Privatkunden hingegen werden bis zu 12 Prozent Zinsen verrechnet, wenn er mit seinem Konto ins Minus rutscht. Überzieht der Privatkunde dann noch den vereinbarten Rahmen, muss er zusätzlich mit fünf Prozent Strafzinsen rechnen", so die Abgeordnete am Montag.

Intransparenz

Von den Wucherzinssätzen betroffen seien vor allem Privatkunden mit geringem Einkommen, kritisiert Regner. "Bei den Banken herrscht hier ein enormes Ausmaß an Intransparenz. Kunden können auf den ersten Blick kaum erkennen, welche Mehrkosten auf sie zukommen, wenn sie den Rahmen überziehen", betont die Abgeordnete.

 

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