EU-Kommission: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Bild: Fotolia
Die EU-Kommission forderte am Montag die Umsetzung des Grundsatzes gleicher Lohn für gleiche Arbeit "endlich auch am Arbeitsplatz". Im Durchschnitt würden Frauen heute 16,2 Prozent weniger verdienen als Männer. Dies bedeute, dass sie 59 Tagen unentgeltlich im Jahr arbeiteten.
"endlich auch am Arbeitsplatz". Im Durchschnitt würden Frauen heute 16,2 Prozent weniger verdienen als Männer. Dies bedeute, dass sie 59 Tagen unentgeltlich im Jahr arbeiteten.

EU-Justizkommissarin Viviane Reding verwies darauf, dass seit 1957 in den Europäischen Verträgen der Grundsatz von gleichem Lohn für gleiche Arbeit verankert sei.

"Aber bis zur vollständigen Gleichstellung von Frauen und Männern bleibt noch einiges zu tun. Das Lohngefälle ist weiterhin groß". Außerdem seien die geringfügigen Änderungen weniger auf einen Lohnanstieg bei den Frauen als vielmehr auf einen Rückgang der Einkommen der Männer zurückzuführen.

Lohngefälle: Österreich auf Platz 2

Nach den jüngsten verfügbaren Zahlen von 2011 ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männer in Estland mit 27,3 am höchsten, wobei . Positives Schlusslicht ist hier Slowenien mit nur 2,3 Prozent Unterschieden.

Gleichzeitig lobte die Kommission Österreich als ein Land mit bewährten Praktiken und nannte dabei das Gleichbehandlungsgesetz. Dieses verpflichte Unternehmen zur Erstellung von Berichten zur Lohngleichheit.
Nav-Account heute.at Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen