Drachenzähne aufgestellt

EU-Land rüstet sich gegen russischen Panzer-Einmarsch

Greift Kriegstreiber Wladimir Putin auch das Baltikum an, oder eskaliert er seinen Ukraine-Konflikt? Litauen bereitet sich auf das Schlimmste vor.
Newsdesk Heute
10.10.2024, 15:21
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Seit der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022 sind europäische Nachbarländer Russlands in großer Sorge, dass Kriegstreiber Wladimir Putin es auch auf sie abgesehen haben oder der Konflikt weiter eskalieren könnte.

Polen und Litauen haben den Grenzschutz zur russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad unmittelbar nach dem Einmarsch in der Ukraine massiv verstärkt. Das baltische Land setzt jetzt, nach mehr als zweieinhalb Jahren weitere Schritte.

Wer Barriere erreicht, "wird vernichtet"

Die Brücke über die Memel (litauisch Nẽmunas), die über viele Kilometer als Grenzfluss dient, nahe der Stadt Panemunė wurde mit sogenannten Drachenzähnen verbarrikadiert. Diese sollen die Durchfahrt selbst mit Panzern massiv erschweren.

Litauens Verteidigungsminister Laurynas Kasčiūnas schreibt zu obigem Foto auf Facebook, dass diese Panzersperren später noch durch einbetonierte Eisenträger verstärkte werden sollen. Diese würden gerade von der eigenen Armee auf ihre Effektivität getestet. Auch davon veröffentlichte der Politiker ein Video:

"Physische Barrieren sind nur Hilfsmittel und werden durch Feuerkraft gedeckt. Wenn der Feind aufgehalten wurde, wird er vernichtet", erklärt Kasčiūnas.

Insgesamt würde die Befestigung der Grenze zu Russland "nach Plan" verlaufen. Während einige wichtige Brücken mit Barrikaden vollgestellt werden, werden andere für eine etwaige Sprengung vorbereitet.

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