EU-Parlament stimmt für Panoramafreiheit

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Das EU-Parlament hat sich am Donnerstag klar für die Panorama-Freiheit ausgesprochen. Wer berühmte Sehenswürdigkeiten fotografiert, begeht damit keine Urheberrechtsverletzung.

Das EU-Parlament hat sich am Donnerstag klar für die Panorama-Freiheit ausgesprochen. Wer berühmte Sehenswürdigkeiten fotografiert und diese auf sozialen Medien hochlädt, begeht damit auch weiterhin keine Urheberrechtsverletzung.

Der Aufschrei war groß, als im EU-Parlament der Antrag vorgelegt wurde, das Fotografieren von bekannten Gebäuden und Kunstwerken urheberrechtlich einzuschränken. Dementsprechend deutlich fiel am Donnerstag auch das Votum im EU-Parlament in Strassburg aus. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Abgeordneten gegen die Einschränkung der sogenannten Panoramafreiheit.

Für Österreich und die meisten anderen EU-Staaten sind Aufnahmen öffentlicher Gebäude und Kunstwerke damit weiterhin grundsätzlich erlaubt, auch wenn die Fotos anschließend kommerziell genutzt werden. In Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg und Griechenland gilt aber weiterhin keine Panoramafreiheit.

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