Traumtor reicht nicht! LASK verliert bei United mit 1:2

Philipp Wiesinger gegen Odion Ighalo.
Philipp Wiesinger gegen Odion Ighalo.Picturedesk
Der LASK ist im Achtelfinale der Europa League an einer Sensation vorbeigeschrammt, verlor das Rückspiel gegen Manchester United hauchdünn mit 1:2.

Das Viertelfinale war bereits nach dem Hinspiel auf der Linzer Gugl in weite Ferne gerückt. Das hatten die "Red Devils" mit 5:0 für sich entschieden. In der Runde der letzten acht geht es nun gegen den FC Kopenhagen. Die Dänen setzten sich gegen Basaksehir mit einem 3:0-Erfolg im Rückspiel durch. Die Türken hatten das erste Duell noch mit 1:0 gewonnen. Im Finalturnier in Nordrhein-Westfahlen stehen K.o.-Duelle auf dem Programm. Ein Spiel entscheidet über das Weiterkommen. 

Blitzstart in Old Trafford

LASK-Coach Dominik Thalhammer hatte im ersten Pflichtspiel auf Altbewährtes gesetzt, das etablierte 3-4-3-System mit Marko Raguz in der Sturmspitze aufgeboten. "Red Devils"-Coach Ole Gunnar Solskjaer schonte im Rückspiel Stars wie Marcus Rashford, Bruno Fernandes, Paul Pogba und Mason Greenwood, bot eine B-Elf auf.

Doch die tat sich im leeren Old Trafford gegen bissige Linzer Athletiker sichtlich schwer. Die Stahlstädter hatten in einer flotten Anfangsphase die erste Großchance auf ihrer Seite. In der zehnten Minute hatte Andres Andrade einen Eckball an die Latte geköpft, Philipp Wiesinger den Nachschuss neben das lange Eck gesetzt.

LASK-Traumtor

Besser hatte es der Abwehrspieler dann in der 55. Minute gemacht. Wiesinger nahm ein Zuspiel von Peter Michorl aus gut 20 Metern direkt, schlenzte den Ball sehenswert ins rechte Eck - 1:0. Ein Treffer Marke "Tor des Monats".

Doch die Linzer Führung im Theater der Träume hatte gerade einmal zwei Minuten gehalten. Jesse Lingard in der 57. Minute aus einem Konter ausgeglichen. Die Oberösterreicher hatten auf Abseits gespielt.

Später United-Siegtreffer

In der Schlussphase drehten die Gastgeber dann noch einmal auf, schoss "Joker" Anthony Martial nach Zuspiel von Juan Mata die "Red Devils" in der 88. Minute zum 2:1-Erfolg. Bitter: Keeper Alexander Schlager war noch am Ball dran, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern. Zuvor hatte Dominik Frieser in einem Konter die Chance zum Linzer Erfolg vergeben, mit dem Abschluss zu lange gezögert (83.).

Wolfsburg ist draußen

Wolfsburg verpasste mit Coach Oliver Glasner und Xaver Schlager gegen Schachtjor Donezk das Wunder, verlor nach dem Hinspiel (1:2) auch das Rückspiel mit 0:3. Die Tore der Ukrainer waren jedoch erst in der Schlussphase gefallen. Junior Moraes (89., 93.) und Manor Solomon (91.) sorgten für den Schachtjor-Sieg. Im Viertelfinale geht es für die Ukrainer nun gegen Eintracht Frankfurt oder den FC Basel.

Nach der Absage des Hinspiels setzte sich Inter Mailand gegen Getafe in nur einem Duell durch, feierte einen 2:0-Erfolg. Romelu Lukaku hatte die Nerazzurri in der 33. Minute in Front gebracht, Christian Eriksen in der 83. Minute den Aufstieg fixiert. Jorge Molina hatte in der 76. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer auf dem Fuß, war allerdings vom Elfmeterpunkt gescheitert. Die Italiener treffen auf den Sieger der Partie Glasgow Rangers gegen Leverkusen.

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