Im Vorjahr polarisierte die finnische Sängerin Erika Vikman beim Song Contest in Basel mit ihrem Sex-Song "Ich komme", bei dem sie sich auf einem übergroßen Mikrofon räkelte. Während ihre Landsleute Linda Lampenius und Pete Parkkonen heuer in Wien als ESC-Favoriten gelten, wurde sie Elfte.
Am 13. Mai tritt sie nun im Eurovision Village vor dem Rathaus auf und gibt ihre explizite Hymne zum Besten. Bevor sie um 20.30 Uhr erotisch wird, dürfen andere Kult-Finnen vom ESC auf die Bühne.
Die Heavy-Metal-Band Lordi wird dem Wiener Publikum ab ca. 20.10 Uhr einheizen. Die maskierte Band holte vor genau 20 Jahren mit "Hard Rock Hallelujah" den allerersten und bisher einzigen Song-Contest-Sieg für Finnland.
Um 21 Uhr übernimmt dann Tommy Cash aus Estland das Mikrofon. Er wurde im Vorjahr Dritter und wird unter anderem seinen Hit "Espresso Macchiato" spielen.
Schon davor gibt es Auftritte von aktuellen Song-Contest-Teilnehmern: Um 18 Uhr startet Satoshi aus Moldawien mit "Viva Moldova", um 19 Uhr folgt Alicja aus Polen mit "Pray". Beide haben sich am Dienstag im Semifinale fürs große Finale qualifiziert.
Um 19.30 Uhr sorgt die italienische Sängerin Senhit mit einem eigenen DJ-Set für Stimmung. Sie trat heuer gemeinsam mit 1980er-Star Boy George für San Marino an, musste sich aber im ersten Halbfinale am Dienstag verabschieden.
Das Eurovision Village hat in der Song-Contest-Woche täglich ab 14 Uhr offen. Eine Ausnahme gibt es am Donnerstag: Zu Christi Himmelfahrt startet das Programm mit einem Frühschoppen schon ab 11 Uhr. An Tagen ohne Fernsehshows läuft das Programm bis Mitternacht, sonst bis zum Ende der Übertragungen.
Eigentlich könnten rund 30.000 Leute in der Fanzone vor dem Rathaus feiern, wenn die Ringstraße gesperrt wird. Das war für die Semifinaltage und den Finaltag geplant. Bis jetzt wurde aber wegen dem Wetter darauf verzichtet – auch am Donnerstag beim Semifinale. Ohne Sperre passen etwa 15.000 Menschen aufs Gelände.