Die Lufthansa-Tochter Eurowings steckt in einer schwierigen Lage: Angesichts der stark gestiegenen Kerosinpreise prüft das Unternehmen aktuell, Kurzarbeit im Flugbetrieb einzuführen. Damit reagiert die Airline auf die fast verdreifachten Treibstoffkosten seit Beginn des Krieges in der Ukraine.
Um Kosten zu senken, streicht Eurowings bereits Flüge und sagt die geplante Weihnachtsfeier ab. Sollte es zur Kurzarbeit kommen, wäre dies das erste Mal seit der Coronapandemie, dass die Fluglinie auf dieses Instrument zurückgreift. Wie futurezone.at unter Berufung auf spiegel.de berichtet, ist die Entscheidung über die Einführung von Kurzarbeit jedoch noch nicht endgültig gefallen.
Die hohen Kerosinpreise setzen nicht nur Eurowings, sondern die gesamte Luftfahrtbranche unter Druck. Um weiterhin wirtschaftlich arbeiten zu können, müssen viele Airlines ihre Ausgaben drastisch reduzieren. Bei Eurowings sind die gestiegenen Kosten besonders spürbar, da das Unternehmen im Billigflugsegment tätig ist.