"Wenn du mit 50 so ein Shooting machst, dann hast du viele Leute, die das super finden, und natürlich auch die, die sagen: 'Wie kann sie nur?!' Aber eigentlich macht mir das fast Spaß, andere ein wenig zu schockieren oder zumindest zu überraschen."
Dabei sei der Schritt für sie lange kein Thema gewesen. "Anfragen des 'Playboy' habe sie '30 Jahre lang abgelehnt und irgendwann beschlossen: Ja, ich mache das zum 50.! Tatsächlich war das Shooting dann wenige Tage nach meinem Geburtstag", sagte die Schauspielerin im Interview.
Für Kritik an ihrem Auftritt hat Habermann wenig Verständnis. Vor allem dann nicht, wenn ihr Intelligenz abgesprochen werde. "Man kann alles gleichzeitig sein", stellt sie im Männermagazin unmissverständlich klar.
Bei den schockierten Kritikern ihres Nackt-Auftritts im "Playboy" denke sie "zum Beispiel an Menschen, die sagen: 'Sie hat doch gerade ein Buch geschrieben, wie kann sie danach ein 'Playboy'-Shooting machen?' Weil sie einem absprechen, intelligent zu sein, wenn man sich auszieht."
"Ich bin ja auch alles Mögliche andere - Filmemacherin, Produzentin, Autorin, Sängerin, Coach und natürlich immer noch Schauspielerin. Ich bin heute viel mehr, als ich jemals war."
Besonders stolz sei sie auf die entstandenen Bilder. "Ich bin unglaublich stolz auf diese Fotos, denn sie sind genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe: Ich wollte zu sehen sein, wie ich mich gerade fühle - frei, stark wie eine Löwin und so aufgeräumt wie noch nie zuvor in meinem Leben."
Das Shooting sei für sie auch eine Frage des Selbstbewusstseins. "Klar, es gehört Mut dazu, vor anderen wörtlich die Hosen runterzulassen, aber das kann ich jetzt mit 50 sehr viel besser, als ich es mit 20 konnte."
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