EVN: "Energieversorgung auch in der Krise gesichert"

Unternehmenssprecher Stefan Zach
Unternehmenssprecher Stefan ZachBild: Daniel Matejschek

"Heute" bat den Sprecher des Energieriesen EVN zum Gespräch, Stefan Zach über Kundenkontakt in der Coronakrise und die Versorgungssicherheit.

"Heute": Steht die EVN auch in Zeiten der Corona-Krise mit ihren Kunden in Kontakt?



Stefan Zach: Selbstverständlich! Unsere Service-Center in ganz Niederösterreich sind zwar derzeit geschlossen, unsere Experten stehen aber selbstverständlich telefonisch und per Mail für Fragen aller Art rund um die Themen Energie, Wasser, Telekommunikation zur Verfügung.

"Heute": Welche Themen stehen bei den Kunden aktuell im Mittelpunkt?



Stefan Zach: Viele sind jetzt daheim, oft wird von zu Hause weg gearbeitet. Das führt zu einem erhöhten Energieverbrauch in den Haushalten. Daher sind viele Kunden daran interessiert, ihren Verbrauch ohne Komfortverlust zu reduzieren. Die EVN bietet ihren Kunden eine kostenlose telefonische Energieberatung unter der Telefonnummer 0800 800 333. Von Montag bis Freitag von 8 bis 17: Uhr berät das Expertenteam der EVN Energieberatung telefonisch und gibt Antworten auf sämtliche Energiefragen. Von praktischen Tipps im Haushalt bis zum eigenen Sonnenkraftwerk.





"Heute": Beratung zum eigenen Sonnenkraftwerk, macht das telefonisch überhaupt Sinn?



Stefan Zach: Die Anfrage nach einem Sonnenkraftwerk am eigenen Dach ist derzeit sehr hoch. Unter www.joulie.at kann jeder online seine Anlage am eigenen Hausdach selbst konfigurieren und bekommt innerhalb kurzer Zeit ein erstes Grob-Angebot: Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, elektrische Warmwasserbereitung, Stromvertrag für Bezug und für Einspeisung und ganz besonders den joulie Optimierungs-Assistenten zur Maximierung des Eigenverbrauchs. Der EVN Energieberater klärt dann telefonisch Fragen zu den Details und schickt ein konkretes Angebot per E-Mail.





"Heute": Haben wir derzeit genug Strom und Heizwärme? Ist unsere Versorgung sicher?



Stefan Zach: Ja, niemand muss Sorge haben, dass es zuhause finster und kalt wird. Unsere Störungsmonteure in ganz NÖ stehen wie immer rund um die Uhr bereit, Störungen zu beheben. Und wir schalten in einer solchen Krise auch niemanden ab. Vor allem ältere Menschen, die ihre Rechnung auf der Bank bezahlen, müssen wegen uns nicht dorthin gehen. Sie sollen daheim bleiben und gut auf sich aufpassen. Wir lesen zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter derzeit auch keine Zähler in den Haushalten ab. In Betrieben machen wir das nach Vereinbarung mit den Kunden aber schon. Und selbstverständlich schließen wir auch neue Kunden an unsere Strom-, Gas und Naturwärmenetze an. Das Leben muss trotz dieser schrecklichen Krise weitergehen.

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