EVN kauft mit Spenden Blackout-Sets für Florianis

Fünf Ausrüstungs-Pakete konnten mit den gespendeten 45.000 Euro gekauft und an die Feuerwehr übergeben werden.
Fünf Ausrüstungs-Pakete konnten mit den gespendeten 45.000 Euro gekauft und an die Feuerwehr übergeben werden.Bild: Gabriele Moser
Richtig gute Idee der EVN in Niederösterreich: Kunden konnten EVN-Bonuspunkte spenden, der Energieversorger kaufte mit dem Geld Ausrüstung für die Feuerwehr. Und die half im Jänner Tausenden Menschen bei Stromausfällen.
Ein sich schließender Kreis, der jedem zugute kommt: 2018 wurde im Rahmen der Kooperation zwischen der EVN und dem niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband ein gefinkeltes Konzept ausgearbeitet: EVN-Kunden konnten ihre gesammelten Bonuspunkte Anfang Dezember der Feuerwehr spenden, mit dem Geld wurden Gerätschaften für die Florianis gekauft.

"Von diesem Angebot haben viele Niederösterreicher Gebrauch gemacht und ihren Beitrag zur Sicherheit des Landes geleistet", so EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz. 45.000 Euro wurden binnen kürzester Zeit gesammelt, fünf Ausrüstungspakete bestehend aus Notstromaggregat, Schlammpumpe und Motorsäge wurden angekauft.

An sich schon eine gute Sache – wie schnell sich das als Volltreffer erweisen würde, ahnte man jedoch nicht. Denn: Schon im Jänner, also nicht einmal einen Monat später, kämpfte man besonders im Bezirk Lilienfeld mit mehrtägigen, großflächigen Stromausfällen. Grund: Die immensen Schneemassen – mehr dazu hier.

CommentCreated with Sketch.4 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Schon wenige Stunden nach Abzeichnung der Katastrophenlage machten sich die Katastrophenhilfsdienst-Züge der Feuerwehr mit Notstromaggregaten auf den Weg – und halfen, die Situation zu entschärfen.

EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Landesfeuerwehrkommandant Didi Fahrafellner & EVN-Vorstandsdirektor Franz Mittermayer
EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Landesfeuerwehrkommandant Didi Fahrafellner & EVN-Vorstandsdirektor Franz Mittermayer
"Jede Spende hat uns geholfen, dass wir im Ernstfall effizient helfen können", sagt nö. Landesfeuerwehrkommandant Didi Fahrafellner.



Aufgrund des großen Erfolges wird nun eine Fortführung der Aktion geprüft. "Oft sind es nur Kleinigkeiten, die Großes ermöglichen", freut sich Fahrafellner.





(nit)

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