EVN sorgt mit schrägem Kalender für Aufsehen

Um für die Kinder-Krebs-Hilfe des St. Anna Kinderspitals Spenden zu sammeln und die neue Gäste-Saison im AKW Zwentendorf einzuläuten, überlegte sich die EVN jetzt etwas Besonderes.

Beim neuen Spendenprojekt der EVN, das just am 1. April vorgestellt wurde aber KEIN Fake ist, scheiden sich die Geister – eines ist aber klar: Es ist einmal "etwas anderes".

Um die Kinder-Krebs-Hilfe des St. Anna Kinderspitals finanziell zu unterstützen und die neue Gäste-Saison einzuläuten, überlegte man sich im EVN-Aushängeschild, dem Atomkraftwerk Zwentendorf (Tulln), etwas Besonderes: Ein Jahreskalender, laufend von April bis April. "Zwentendorf war schon immer ein Ort voller Überraschungen und neuer Wege", lacht Sprecher Stefan Zach.

Thema: Work-Life-Balance

Die Protagonisten der Fotos: Die Mitarbeiter des AKW, die in launiger Art und Weise das Thema "Work-Life-Balance" verbildlichen. So wird mit Schwimmreifen und -flügerl in den Reaktor "geköpfelt", friedlich "powergenapped" oder ein wenig die Muskeln trainiert. Ganz konträr zu "No pain, no gain" also.

"Wir führen jedes Jahr rund 15.000 Besucher durch unsere Anlage und veranstalten zahlreiche Events unterschiedlichster Art, dennoch bleibt für jeden Mitarbeiter noch Zeit, seine Freizeit zu genießen", erklärt Zach die Intention des Projekts.

Das AKW Zwentendorf wurde im Jahr 2005 von der EVN gekauft und in ein Besucher-Zentrum für sauberen Strom verwandelt. Neben einem Schulungsreaktor wurde auch eine moderne Photovoltaikanlage errichtet. Weiters dient das einzige weltweite AKW, das nie in Betrieb ging, als Filmkulisse und Seminar- sowie Festival-Location.

Der Kalender kann online bestellt werden, die Höhe des Spendenbetrags ist jedem selbst überlassen.

(nit)

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