Ex-Austria-Trainer Manfred Schmid bricht sein Schweigen

Manfred Schmid
Manfred Schmidgepa
Sein Aus bei der Wiener Austria schlug hohe Wellen, vor allem die Fans sind stinksauer auf den Klub. Jetzt bricht Manfred Schmid sein Schweigen.

Schmid wurde durch Michael Wimmer ersetzt - die neue sportliche Leitung wünschte sich eine andere Art von Fußball in Wien-Favoriten. Nach eineinhalb Jahren nahm Manfred Schmid den Hut.

Nun bricht der Wiener erstmals in der Öffentlichkeit sein Schweigen. Beim Spiel zwischen den Bayern und dem FC Köln war der 51-Jährige als Experte bei Puls 24 zu Gast. Er sprach erstmals über sein Aus bei seinem Herzensverein.

"Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mich nicht freut, wie die Fans reagiert haben und auch noch immer reagieren", sagt Schmid. Die Anhänger stellten sich geschlossen hinter den ehemaligen Mittelfeldmotor.

Der Ex-Veilchen-Trainer meint: "Ich bin mit selbst im Reinen. Ich habe das ganze gut verarbeitet. Für mich ist es als Violetter natürlich nicht schön. Man hat diese 1,5 Jahre nicht nur in Wien registriert. Diese Wertschätzung für eine wirklich erfolgreiche Zeit macht mich sehr glücklich."

Appell an die Fans

Schmid hofft, dass die Fans wieder zu ihrer Austria finden: "Aber ich will betonen, dass das nichts mit der Mannschaft zu tun hat. Ich würde mir wünschen, dass sie auch weiterhin die Jungs unterstützen. Ich bleibe ja auch ein Violetter."

Wie geht es für das Austria-Urgestein weiter? "Ich habe eine klare Idee, wie ich Fußball spielen will. Da muss ich keine Schmutzwäsche waschen. Ich habe sehr positives Feedback erhalten und meine Erfolge sprechen auch für mich. Es wird sich schon eine neue spannende Sache auftun."

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