Ex-Bachelorette Jennifer Saro (30) zeigt sich in einem Interview emotional wie selten. Die 30-Jährige spricht über ihren vierjährigen Sohn, der mit dem Angelman-Syndrom zur Welt kam.
Die Influencerin muss als pflegende Mutter oft mit Vorurteilen und Ausgrenzung kämpfen. Denn ihr Sohn wird sein Leben lang auf Unterstützung angewiesen sein und niemals selbstständig leben können.
"Natürlich kann mal jemand gucken, wenn ein Kind Orthesen trägt oder anders ist", erklärt die Ex-Bachelorette im Interview mit "Bunte". "Aber tuscheln und starren, wer wäre schon gerne in so einer Situation?" Saro richtet deshalb einen eindringlichen Appell an die Gesellschaft: Das Wort "behindert" sollte nicht als Schimpfwort benutzt werden.
"Menschen mit Behinderung leisten jeden Tag Enormes, nur um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Das Mindeste, was wir als Menschen mit gesundem Körper und gesundem Geist tun können, ist, dieses Wort nicht einfach so zu benutzen", betont sie. Und noch weiter: "Jeder von uns ist nur einen Unfall davon entfernt, selbst betroffen zu sein."
Das Angelman-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die schwere Entwicklungsstörungen verursacht. Betroffene benötigen ihr Leben lang intensive Betreuung und Pflege.