Vize-Präsident Patrick Ortlieb sprach vor Weihnachten von einem "Sauhaufen" im Skiverband. Er und Präsidentin Roswitha Stadlober hätten diesen vom langjährigen Boss Schröcksnadel geerbt.
Das lässt sich der 81-Jährige nicht gefallen. In der Kleinen Zeitung poltert er gegen Ortlieb: "Ich wollte einst selbst, dass er mein Nachfolger wird. Aber er kann es offenbar nicht."
Der Ex-ÖSV-Boss packt die schweren Geschütze aus: "Ich habe gelesen, dass er in seinem Hotel in der Küche aushelfen muss. Wie soll so jemand, der den eigenen Betrieb nicht im Griff hat, den Verband führen?"
Schröcksnadel legt noch nach: "Am besten für den ÖSV wäre es, wenn Patrick Ortlieb in der Küche bleibt und all seine Funktionen im Verband zurücklegt. Sonst macht er ihn kaputt."
Der Ex-Boss fordert also den Kopf seines ehemaligen Schützlings. Auch die sportliche Krise - vor allem bei den Damen - erklärt Schröcksnadel.
"Die neue Führung hat ja mehr oder weniger die gesamte Führungsriege ausgetauscht. Mit Toni Giger, Patrick Riml, Edi Unterberger und Christian Mitter hat man vier Top-Kräfte ziehen lassen. Und es gibt kein Unternehmen, das so einen Aderlass ohne Spuren verkraftet", so der Tiroler.