Ex-Coach verrät: Darum kam es zur Djokovic-Trennung

Marian Vajda äußerte sich nun erstmals über die Trennung von Novak Djokovic.
Marian Vajda äußerte sich nun erstmals über die Trennung von Novak Djokovic.Picturedesk
Im März beendete Novak Djokovic die Zusammenarbeit mit Coach Marian Vajda. Nun erklärte der Slowake, warum es zur Trennung kam. 

Nach 15 Jahren der Zusammenarbeit trennten sich die Wege von Djokovic und Vajda. Die Bekanntgabe erfolgte nur wenige Wochen nach Djokovics Einreise-Posse in Australien. Dem gegen das Coronavirus ungeimpften Tennis-Star wurde schließlich das Visum entzogen, Djokovic musste das Land verlassen und daraufhin eine Zwangspause einlegen. Im März erfolgte die Trennung. Das löste Spekulationen aus. 

Nun sprach der 57-jährige Vajda erstmals über das Aus der Zusammenarbeit. Es hätte allerdings nichts mit Djokovics Impfskepsis zu tun gehabt. "Es war eine Kombination von mehreren Gründen", enthüllte der Slowake. Vor allem der Turnierkalender sei ausschlaggebend gewesen. Demnach wollte Djokovic den Fokus auf die Grand-Slam-Turniere legen.  "Er wollte sein Team reduzieren und nur noch einen Coach haben", sagte Vajda. Goran Ivanisevic blieb an der Seite des 34-Jährigen der Trainer. Auch das restliche Team blieb unverändert. 

"Wir sind Freunde"

Warum sich Djokovic gegen Vajda entschied, erfragte der 57-Jährige nicht, richtete derweil den Blick in die Zukunft. "Es ergibt für einen Trainer keinen Sinn, ihn nur bei Grand Slams zu coachen, weil ein Trainer einen langfristigen Plan braucht", schob der Slowake hinterher. 

Gleichzeitig betonte Vajda, dass das Verhältnis zum Weltranglisten-Ersten nach wie vor bestens sei. "Novak und ich sind Freunde, es war eine freundschaftliche Trennung. Ich hatte während meiner gesamten Zeit mit Novak das Glück, ihm dabei zuzusehen, wie er sich in den Spieler verwandelte, der er heute ist. Ich werde mit Stolz auf unsere gemeinsame Zeit zurückblicken", so Vajda. 

Neuer Schützling

Mittlerweile hat der 57-Jährige bereits eine neue Aufgabe gefunden, betreut den Slowaken Alex Molcan, die Nummer 47 der Welt. 

Djokovic steht derweil beim Sandplatz-Klassiker in Madrid auf dem Platz, schaffte kampflos den Sprung ins Viertelfinale. Andy Murray, Bezwinger von Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem, musste wegen einer Erkrankung passen. 

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