Ex-Eisenbahner soll 12-Jährige schwer missbraucht haben

Der Mann stand in Krems vor Gericht.
Der Mann stand in Krems vor Gericht.Bild: Fritz Schaler
Ein 45-Jähriger soll die Stieftochter seines Bruders missbraucht haben. Das 12-jährige Mädchen ist jetzt schwer traumatisiert.

Ein Ex-Eisenbahner (45) soll sich das Vertrauen der Stieftochter seines Bruders und der gesamten Familie im Waldviertel erschlichen haben. Bei Übernachtungen soll es dann zu schweren Übergriffen gekommen sein.

"Nur gestreichelt"

Beim Prozess in Krems leugnete der 45-Jährige, gab nur zu, die Unmündige gestreichelt zu haben. Bei dieser Behauptung blieb der Angeklagte bis zum Prozessende.

Doch das Opfer (12) war glaubwürdig, leidet laut psychologischem Gutachter an posttraumatischen Störungen; unter anderem an Schlafstörungen und das Mädchen geht alleine nicht mehr außer Haus. Opferanwältin Koller forderte für Therapiekosten, Fahrwege zur Therapie und Schmerzensgeld in Summe 28.800 Euro. 

Der bis dato unbescholtene 45-Jährige wurde wegen Missbrauchs von Unmündigen und Körperverletzung zu zehn Jahren Haft (nicht rechtskräftig) verurteilt. Zudem könnten zu den bereits zugesprochenen 28.800 Euro noch weitere Kosten folgen. Denn die Folgen für das Kind sind noch nicht absehbar.

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Sexueller MissbrauchKrems an der Donau

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