Ex-Frau schwanger, daher wurde er zum Killer

Nach der Tragödie in Rottweil ist der Killer der eigenen Familie weiter auf der Flucht. In der Zwischenzeit konnte die Polizei ein mögliches Motiv des Kroaten ausforschen.

Am Donnerstag wollte eine Familie in Baden-Württemberg (Deutschland) im kleinen Kreis die Einschulung des Kleinsten feiern. In den Abendstunden stürmte ein Mann das Haus in der Ortschaft Rottweil und erschoss den Sechsjährigen mit einem Gewehr. Der Killer: Sein eigener Vater!

Die Mutter des Buben konnte in letzter Sekunde fliehen. Ihre Freundin (29) sowie ihr neuer Lebensgefährte (34) mussten jedoch ebenfalls sterben - auch sie wurden von dem Drazen D. aus Kroatien erschossen.

Die Polizisten sollen in einem Schrank ein dreijähriges Mädchen gefunden haben. Dabei dürfte es sich um die Tochter der Ermordeten handeln, das Kind überlebte.

Schon in der Vergangenheit mit der Polizei zu tun gehabt

Die Anreiner kritisieren nun die Polizei, dass sie schon früher hätte handeln müssen. Denn Drazen D. soll amtsbekannt gewesen sein. Mehrfach soll er seine Ex-Frau misshandelt und ihr sogar mit dem Tod gedroht haben.

Auf seinem Facebook-Profil gibt sich der mutmaßliche Mörder als Familienmensch. Zahlreiche Fotos zeigen ihn glücklich mit seiner Familie. In Wahrheit floh die Frau Anfang dieses Jahres vor ihrem Ex-Mann.

Offenbar stellte sich heraus, dass sie einen neuen Lebensgefährten gefunden hatte. Angeblich soll sie mit diesem bereits ein Kind erwartet haben, berichten kroatische Medien wie "24sata". Das könnte unter anderem ein Motiv für die schreckliche Bluttat gewesen sein.

Seit Montag werden in Villingendorf Spenden gesammelt, um den Sechsjährigen zu bestatten. (slo)

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