Ex-Fußballer (66) soll Frau brutal getötet haben

Der Prozess fand am Gericht in St. Pölten statt.
Der Prozess fand am Gericht in St. Pölten statt.Heute
Im April soll ein ehemaliger Fußballer (66) seine Lebensgefährtin (64) brutal getötet haben. Er wurde heute zu lebenslanger Haft verurteilt. 

Wegen Mordes musste ein ehemaliger Kicker heute am Landesgericht Sankt Pölten auf die Anklagebank: Er soll in der Nacht auf 22. April 2021 seine Partnerin in Neulengbach (St. Pölten-Land) mit einem Maurerfäustel erschlagen und mehrmals auf die Frau eingestochen, ihr furchtbare Schnittverletzungen am Hals zugefügt haben. Gegen Mittag folgte das Urteil der Geschworenen: Lebenslange Haft.

"Fast ein Overkill"

"Fast schon ein Overkill", meinte damals ein Ermittler. Erst am nächsten Tag wurde die Polizei von einem Nachbarn informiert, der Notarzt konnte nichts mehr für das Opfer tun - mehr dazu hier.

Auch Mann verletzt

Auch der Angeklagte hatte sich selbst schwere Verletzungen im Bereich des Kopfes, des Halses, der Unterarme und der Beine zugefügt. Er wurde mit dem Rettungswagen des Roten Kreuz in das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert. Dort wurde der Mann sofort operiert - mehr dazu hier. Nach der OP zuckte er im Krankenhaus aus, musste sogar ruhig gestellt werden.

Der Verdächtige gab die Bluttat im Krankenhaus zu. Der Angeklagte kam nach einem Spitalsaufenthalt schließlich in Sankt Pölten in Untersuchungshaft. Heute bei der Verhandlung zeigte sich der Mann emotionslos. Bei der Befragung durch den vorsitzenden Richter gab er an, der Frau gezielt auf den Kopf geschlagen zu haben. Ein Streit mit ihr habe ihn explodieren lassen. Das Urteil ist rechtskräftig.

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