Ex-Goalie Manninger kritisiert Hinteregger

ÖFB-Legionär Martin Hinteregger provozierte seinen Wechsel von Augsburg nach Frankfurt. Damit stößt er bei Alex Manninger auf Kritik.
Martin Hinteregger sorgte für ein großes Transfer-Theater. Beim FC Augsburg krachte er mit Ex-Coach Manuel Baum aneinander, wurde nach Frankfurt verliehen. Weil er dauerhaft zum Klub von Adi Hütter wechseln wollte, sparte der ÖFB-Verteidiger nicht mit provokanten Aktionen – öffentliche Kritik, geschwänzte Termine, Eskapaden abseits des Platzes. Am Ende klappte sein Wunsch-Transfer, doch der 26-Jährige hat sich damit nicht nur Freunde gemacht.

Etwa Ex-ÖFB-Goalie Alex Manninger. Der 42-Jährige stand von 2012 bis 2016 in 38 Pflichtspielen im Augsburg-Tor und genießt viel Anerkennung bei den Fans des deutschen Bundesliga-Klubs. Für den "kicker" analysiert er die Situation bei seinem früheren Verein. Hinteregger erwähnt er nicht namentlich, doch es ist offensichtlich, wen er meint.

"In der vergangenen Spielzeit sind Dinge passiert, die für Augsburg überhaupt nicht typisch sind", meint Manninger. "Es gab zu viel Unruhe in der Mannschaft. Ein Spieler darf sich nicht über den Verein stellen." Solche Situationen habe es zwar auch in Manningers aktiver Zeit in Augsburg gegeben, "aber damals haben wir sie intern geklärt." Der Klub müsse "auf Typen setzen, die an einem Strang ziehen, auch wenn es manchmal schwierig wird."

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