Im dänischen Königshaus herrscht Sorge: Königin Margrethe II. musste am 14. Mai wegen Herzkrämpfen ins Rigshospitalet in Kopenhagen eingeliefert werden.
Dort wurde bei der 86-Jährigen eine sogenannte Ballonangioplastie durchgeführt. Bei diesem Eingriff werden verengte Herzkranzgefäße behandelt, um die Durchblutung des Herzens zu verbessern.
Wie RTL"Billed Bladet" berichtet, eilten enge Familienmitglieder an das Krankenbett der früheren Monarchin. König Frederik X. kam gemeinsam mit Prinzessin Isabella, um seine Mutter zu besuchen.
Auch Margrethes jüngere Schwester, Prinzessin Benedikte (82), wurde bei einem Besuch in der Klinik gesichtet. Im Anschluss gab sie ein beruhigendes Update: "Den Umständen entsprechend geht es ihr gut."
Das dänische Königshaus bestätigte: "Königin Margrethe wird, wie bereits mitgeteilt, noch einige Tage im Rigshospitalet bleiben. Ihrer Majestät geht es gut."
Margrethe musste in den vergangenen Jahren wiederholt medizinisch behandelt werden. Sie leidet unter anderem an Arthrose und wurde nach einem Treppensturz 2024 wegen Beschwerden an der Halswirbelsäule behandelt.
Die frühere Monarchin war lange für ihre Leidenschaft für Zigaretten bekannt und gab das Rauchen erst 2023 nach mehr als 60 Jahren auf. Rauchen gilt als bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach über 52 Jahren auf dem Thron dankte sie Anfang 2024 ab.