Er galt lange Jahre als rechte Hand des damaligen Kanzlers Werner Faymann, war Staatssekretär, Kanzleramtsminister, Kulturminister. 2016 verließ Josef Ostermayer die Politik, heuerte bei der Sozialbau AG an, einem Verbund von Wiener Wohnungsunternehmen. Dort hört er mit Jahresende als Generaldirektor auf, dabei wäre sein Vertrag bis Ende 2022 gelaufen.
Nachfolger wird Christian Strasser, Noch-Chef des Wiener MuseumsQuartiers. Ostermayer (60) selbst wechselt in die Geschäftsführung von Imfarr, wo er auf alte Bekannte trifft. An dem Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich sind nämlich Faymann sowie dessen Ex-Pressesprecher Matthias Euler-Rolle beteiligt.