Ex muss für Hunde 1.500 Euro Unterhalt zahlen

Den Fall gibt es immer wieder: Eine Münchnerin und ihr Freund lebten jahrelang glücklich zusammen und kauften sich, um ihr Beziehungsglück abzurunden, auch gemeinsame Hunde. Dann war es plötzlich aus - jetzt muss er für seine Vierbeiner tief in die Tasche greifen!


Die Ex bekommt von dem Mann 1.500 Euro für die Hundefamilie, die sie sich während ihrer Beziehung zulegten. Der Streit ums liebe Geld ging in München bis vor das Oberlandesgericht. Der Mann muss den Betrag ab Dezember in 100 Euro-Raten pro Monat abbezahlen.

Das Paar hatte 2009 einen Hund und 2010 eine Hündin angeschafft, die dann zwei Welpen warf. Wenig später trennte sich das Paar; die Hunde blieben bei der Frau. Die Kosten betrugen laut Gericht pro erwachsenem Hund etwa 50 Euro monatlich plus Tierarztkosten. Allerdings sei es wohl kaum zumutbar, "dass man für die Gesamtlebensdauer dieser Hunde den hälftigen Lebensunterhalt bezahlt", stellte der Vorsitzende Richter klar; er regte deshalb den Vergleich an.

APA/red.
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