2:0! AEK Athen krönt sich nach dem Meistertitel im Finale gegen PAOK Saloniki am Mittwochabend auch zum griechischen Cupsieger.
Im Finale gegen den Rivalen gerät das Team von ÖFB-Legionär Cican Stankovic bereits in der sechsten Minute in Unterzahl. Ironischerweise fliegt ein Spieler namens Lazaros Rota mit Rot vom Platz. Cup-Goalie Stankovic, der in der Meisterschaft seit der sechsten Runde kein Spiel mehr absolvierte, steht dann unter Dauerbeschuss.
21 Mal schließt PAOK ab, Stankovic hält mit vier Paraden aber den Sieg fest, weil auf der Gegenseite Harold Moukoudi (26.) und Paulo Fernandes Cantin (92.) die einzigen beiden Torschüsse für AEK versenken.
Für den Final-Verlierer steht Ex-Rapid-Kapitän Stefan Schwab in der Startelf, wird in der Schlussphase ausgewechselt. Sein Landsmann Thomas Murg sitzt auf der Bank, kommt nicht zum Einsatz.
Cup-Held Stankovic hat vier Länderspiele absolviert, stand zwischen 2015 und 2021 bei Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg unter Vertrag, ehe er den Sprung nach Griechenland machte.
Das Finale wurde übrigens vor leeren Rängen ausgetragen, weil sich kein Austragungsort fand, der bereit war, das Hochrisiko-Spiel zwischen den rivalisierenden Fangruppen vor Zuschauern auszurichten.