Ex-Politiker soll Enkerl missbraucht haben

Der Angeklagte (Mi.) am Weg in den Gerichtssaal.
Der Angeklagte (Mi.) am Weg in den Gerichtssaal.Bild: Daniel Schreiner

In Handschellen wurde ein ehemaliger Gemeinderat aus dem Mostviertel am Landesgericht St. Pölten vorgeführt. Er (57) soll seine Enkerl missbraucht haben.

In den Jahren 1990 bis Weihnachten 2017 soll ein roter Kommunalpolitker aus dem Mostviertel seine Enkelkinder sexuell belästigt haben ("Heute" berichtete). Dafür saß der aus der SPÖ ausgeschlossene Mann bis Mittwoch auch in Untersuchungshaft, am heutigen Mittwoch musste er sich vor einem Schöffengericht verantworten.

Der Vorwurf

Dem Angeklagten wurden dabei, neben Vergehen nach dem Waffengesetz, strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung in zahlreichen Angriffen gegenüber neun zu den jeweiligen Tatzeitpunkten noch unmündigen weiblichen Personen zur Last gelegt. Auch eine versuchte Vergewaltigung wurde dem Mann vorgeworfen.

Ausschluss der Öffentlichkeit

Der 57-Jährige verantwortete sich großteils geständig, gab einige Übergriffe zu. Den Vorwurf der versuchten Vergewaltigung bestritt der Angeklagte allerdings (es gilt die Unschuldsvermutung). Dann wurde der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt, ein Urteil wird für Mittwochnachmittag erwartet - mehr Infos und das etwaige Urteil am Nachmittag.

(Lie)

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