Ex-Schüler drohte, Volksschule in die Luft zu sprengen

Die Schule musste evakuiert und von der Polizei durchsucht werden.
Die Schule musste evakuiert und von der Polizei durchsucht werden.Google Maps
Am Dienstag wurde die Volksschule St. Johann in Graz eiligst nach einer Bombendrohung evakuiert. Einer der Droher ist ein Ex-Schüler, so die Polizei.

Am Dienstagvormittag gingen bei der Volksschule St Johann in Graz mehrere Droh-Mails ein, in denen es hieß, dass eine Bombe in der Schule versteckt sei beziehungsweise die Schule in die Luft gesprengt werde. Die Lehrkräfte reagierten sofort, leiteten eine Evakuierung ein und brachten die bis zu 150 Volksschüler in Sicherheit.

Die Polizei rückte kurz darauf mit einem Sprengmittelsuchhund und einem sprengstoffsachkundigen Beamten an und durchkämmte das gesamte Schulgebäude. Danach konnte Entwarnung gegeben – und am Nachmittag auch die mutmaßlichen Täter ausgeforscht werden.

Unmündiger nannte Mobbing als Motiv

"Der Verdacht, dass diese E-Mails von einem ehemaligen Schüler der Volksschule versendet worden sind, konnte nach der Durchsuchung bestätigt werden", so die Landespolizeidirektion Steiermark.

Zwei unmündige männliche Schüler einer anderen Schule, 11 und 12 Jahre alt, hatten die Droh-Mails verfasst und per Tablet an die Schule verschickt. Als Motiv nannte einer der Unmündigen laut Polizei, dass er in der ehemaligen Schule gemobbt worden sei. 

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