"Barcelona hatte früher eine Identität, jetzt ist der Verein ein Buy-Sell-Klub. Sie mögen viele wertvolle Fußballer haben, die die Philosophie des Vereins jedoch nicht vertreten. Für mich haben sie ihre Identität verloren", sagt der 37-Jährige in einem Interview mit dem Radiosender RAC1.
Aktuell kickt Alves mit seinen 37 Jahren beim FC Sao Paolo, er kennt aber die Vorgänge bei seinem Ex-Klub: "Das Management hat in Anführungszeichen Prostitution betrieben. Vielleicht wurde der Ex-Präsident Josep Bartomeu schlecht beraten. Er wurde beeinflusst, seine Umgebung kontaminierte ihn."
Alves und Barcelona, die langjährige Liebe endete unrühmlich - der Brasilianer musste den Verein gegen den eigenen Willen verlassen und zog zu Juventus weiter: "Ich wäre mein ganzes Leben hier geblieben, aber ich finde es respektlos, dass sie mich aus der Hintertür werfen wollten. Wenn sie mich so behandelt hätten, wie sie sollten, wäre ich immer noch in Barcelona."
Zudem blockte der Klub eine Rückkehr ab: "Ich habe Barca angeboten, zurückzukommen. Aber sie wollten nicht zugeben, dass sie falsch lagen. Sie hatten nicht die Eier dazu."